Hafenfest mit neuem Gelände
Glanzvolle Rückkehr

Münster -

Nach einem Jahr Pause hat das Hafenfest am Wochenende Zehntausende Besucher angelockt. Dabei erwies sich eine Neuerung als großer Pluspunkt der Veranstaltung.

Sonntag, 02.06.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 18:34 Uhr
Direkt am Wasser konnten die Besucher des Hafenfests vor der Bühne tanzen, wie hier beim Auftritt von „The Roads“.
Direkt am Wasser konnten die Besucher des Hafenfests vor der Bühne tanzen, wie hier beim Auftritt von „The Roads“. Foto: Oliver Werner

Schon Minuten bevor das Hafenfest am Freitagabend um 18 Uhr beginnen soll, bietet der Hafen einen denkwürdigen Anblick. Während in den Lokalitäten der Nordseite wie üblich viel Betrieb herrscht, ist an diesem Abend auch auf der Südseite richtig was los. Tausende Münsteraner nutzen das schöne Feierabendwetter und machen den Freitagabend nach der Absage im vergangenen Jahr zu einer umjubelten Rückkehr des Hafenfests.

Dabei wird nicht nur vor der Hauptbühne auf dem Hafenplatz, unter anderem zur Musik von Queen, gerockt, vor allem auf der von dort aus gesehen ersten Nebenbühne kocht die Stimmung. „Ist doch toll, dass wir mal die Blickrichtung ändern“, sagt Felix Hartwig , Gitarrist der münsterischen Band Urban Turbans, mit einem zufriedenen Lächeln kurz vor dem Auftritt der Band.

Am Wasser in den Feierabend tanzen

Offenbar ein Gedanke, den Hartwig nicht exklusiv hat. Als die an diesem Tag siebenköpfige Combo um 19.30 Uhr die Bühne betritt, blicken die Bandmitglieder auf eine Menschenmenge, deren Ende kaum auszumachen scheint. „Herzlich willkommen auf der B-Side“, ruft Hartwig ins Mikrofon. Direkt am Wasser in den Feierabend tanzen zu können, das spricht an diesem Abend sichtlich viele an. Zur Weltmusik der Turbans gelingt das dann sogar extra lang, denn die Musiker müssen kurzerhand eine halbe Stunde an ihre Show dranhängen, weil Carmen Brown, die danach auftreten soll, noch im Stau steht.

Hafenfest Münster 2019: Der Samstag

1/93
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Doch nicht nur am Freitagabend, auch am Samstag und Sonntag spielt nicht zuletzt das gute Wetter den Veranstaltern in die Karten. Dass die diesjährige Veranstaltung ein solcher Erfolg werden würde, Detlef von Rüden gesteht am Sonntag, dass man sich im Organisationsteam darüber durchaus unsicher gewesen sei. „Wir hatten ja keinerlei Erfahrungswerte auf dieser Hafenseite“, so von Rüden.

Durchweg positives Fazit

Auch Birgit Breuings Fazit, Vorsitzende des MS Hafen e.V., fiel durchweg positiv aus. Die neuen Bühnenstandorte seien toll. „Außerdem konnten gerade Familien mit Kindern deutlich entspannter über das Fest gehen“, nahm Breuing Bezug auf den Zugewinn des zur Verfügung stehenden Platzes. Auch von Rüden sprach davon, dass man den „Ölsardinenmodus“ vermieden habe. Ein kleines, augenzwinkerndes Manko am Rande: „Wir haben zwei Eiswagen zu wenig eingekauft“, nahm Breuing noch einmal Bezug auf das gute Wetter.

Wir wollen unbedingt weitermachen.

Detlef von Rüden

Wie es im nächsten Jahr weitergehen wird, ist insofern unklar, als dass sich die Situation am Kai bis dahin ändern könnte. Für das Team hinter dem Hafenfest indes steht fest: „Wir wollen unbedingt weitermachen“, so Detlef von Rüden. Zu große Zweifel daran, dass das klappt, hat er nicht, egal wie sich der Hafen entwickele: „Wenn man zurückschaut, hat sich im Laufe der Jahre hier beim Hafenfest ja immer etwas verändert.“

Hafenfest Münster 2019: Der Freitag

1/21
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6660741?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
In diesem Jahr tut sich nichts mehr
Komplett verwaist ist die Baustelle des Hafencenters. Daran wird sich vorerst auch nichts ändern, da die Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes nur schleppend vorankommt. Den bisherigen Bebauungsplan hat das Oberverwaltungsgericht für nichtig erklärt.
Nachrichten-Ticker