"Bodendetonierer" an der Loddenheide
Entschärfung trotz Bombenfundes nicht nötig

Münster -

Harmlose Bombe: Der Verdacht auf Kampfmittel im Erdreich zwischen Rösnerstraße und Loddenheide hat sich nach zweitägiger Untersuchung bestätigt. Aber eine Entschärfung und eine Evakuierung sind dennoch nicht nötig. 

Mittwoch, 12.06.2019, 14:20 Uhr aktualisiert: 12.06.2019, 15:04 Uhr
"Bodendetonierer" an der Loddenheide: Entschärfung trotz Bombenfundes nicht nötig
Symbolbild Foto: dpa

Beim Stadtwerke-Verkehrsbetrieb zwischen Rösnerstraße und Loddenheide lag tatsächlich eine Bombe im Boden. Das Gute: Sie war harmlos. "Es handelt sich bei der Bombe um einen Bodendetonierer", sagte Feuerwehrsprecher Manfred Spitthoff . Dieser sei zu Kriegszeiten etwa vier Meter in den Boden geschossen und detoniert, aber ohne einen Krater zu bilden oder Erde auszuwerfen. 

Die Bombe sei "absolut harmlos" und im Grunde nichts weiter als Metallschrott. Dieser wurde aus dem Boden entfernt und abtransportiert. Bei einer Entschärfung hätten Teilbereiche der Eulerstraße, der Rösnerstraße, der Loddenheide und des Bertha-von-Suttner-Wegs gesperrt und evakuiert werden müssen. 

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