Ökumenischer Pfingstmontag auf dem Domplatz
Der Glaube als gemeinsame Sprache

Münster -

Ein Gottesdienst unter freiem Himmel, eine Kunstaktion zum Mitmachen, Meinungsaustausch im Podiumsgespräch und christliche Popmusik auf der Bühne: Facettenreich präsentierte sich der Ökumenische Pfingstmontag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen auf dem Domplatz.

Montag, 10.06.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 10.06.2019, 20:34 Uhr
Tausende nahmen beim Ökumenischen Pfingstmontag am Gottesdienst teil. Die Predigt hielt Erzpriester Radu Constantin Miron.
Tausende nahmen beim Ökumenischen Pfingstmontag am Gottesdienst teil. Die Predigt hielt Erzpriester Radu Constantin Miron. Foto: hpe

Wo „Gottes Geist Raum gegeben wird, auf sein Wort zu hören, bewirkt er, dass wir einander verstehen“, meint Annethres Schweder , Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), vor Tausenden von Gläubigen auf dem Domplatz beim Ökumenischen Pfingstmontag .

Ökumenischer Pfingstmontag

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  • Der Ökumenische Pfingstmontag zog viele Gläubige an. Foto: hpe
  • Der Ökumenische Pfingstmontag zog viele Gläubige an. Foto: hpe
  • Der Ökumenische Pfingstmontag zog viele Gläubige an. Foto: hpe
  • Der Ökumenische Pfingstmontag zog viele Gläubige an. Foto: hpe
  • Der Ökumenische Pfingstmontag zog viele Gläubige an. Foto: hpe
  • Der Ökumenische Pfingstmontag zog viele Gläubige an. Foto: hpe
  • Der Ökumenische Pfingstmontag zog viele Gläubige an. Foto: hpe
  • Der Ökumenische Pfingstmontag zog viele Gläubige an. Foto: hpe

Es sei ein Tag, der Vorurteile abbauen und Gespräche ermöglichen soll. Altkatholiken, Protestanten, Griechisch-Orthodoxe, Vertreter von Neuapostolischer Kirche und der Evangelisch-Koreanischen Gemeinde beten mit Katholiken Seite an Seite. Schweder: „So bunt kann Ökumene sein.“ Das Treffen der Konfessionen ist für sie „auch ein Versuch, im digitalen Zeitalter die analoge Kommunikation nicht ganz zu vergessen“.

Erzpriester Radu Constantin Miron, Vorsitzender ACK Deutschland, stellt in seiner Predigt die „gemeinsame Sprache des Glaubens aller Christen“ in den Mittelpunkt. Es sei „die wahre Ökumene, sich auch einmal die Brille des Anderen aufzusetzen“. Gemeinsam betet er um „Weisheit, Verstand und Gottesfurcht“.

Die christliche Pop- und Gospelsängerin Geraldine Latty aus London begeistert

mit ihrer einfühlsamen Stimme, der Funke springt schon beim ersten Lied „Spirit of God“ über. Nach der Open-Air-Messe ist sie mit ihrer Band der Bühnenstar. Das Publikum singt begeistert mit, bereichert wird die Performance durch den Auftritt von Kindern und Jugendlichen der Musical- Tanzschule „Dance a Story!“ aus Münster.

Bei einer Kunstaktion im Paradies des Doms können sich Besucher auf einer Leinwand des Künstlers und Pfarrers Thomas Schulz verewigen lassen. Auf viel Interesse stößt auch die Präsentation der Initiativen und Projekte beim Ökumenischen Markt.

Dr. Elke Donath von der Apostel-Kirchengemeinde beispielsweise hat große Stellflächen platziert, auf denen Menschen schreiben können, was sie der Kirche wünschen. Die Antworten sind facettenreich: „Weite, Glaubensstärke, Lebendigkeit, Frauen in allen Ämtern“ und „Mehr Gelassenheit“ ist zu lesen. Auch, weil das Wetter mitspielte, war die elfte Auflage des „kleinen ökumenischen Stadtkirchentages“ mit großer Besucherresonanz „ein voller Erfolg“, so Schweder.

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