Stadt dankt Schülern für Wettbewerbsteilnahme
„Ein Stück Geschichte geschrieben“

Münster -

So viele Beiträge für den „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ wie aus keiner anderen Stadt kamen aus Münster. Dafür dankte die Stadt am Dienstag den Nachwuchsforschern – und sie hatte ein besonderes Geschenk für sie.

Dienstag, 25.06.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 01.07.2019, 18:10 Uhr
Die Stadt dankte den Schüler, die am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ teilgenommen haben, im Stadtweinhaus.
Die Stadt dankte den Schüler, die am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ teilgenommen haben, im Stadtweinhaus. Foto: Oliver Werner

Den Titel „Fahrradfreundlichste Großstadt Deutschlands“ musste Münster bekanntlich an Karlsruhe abtreten. Dafür trägt sie einen anderen Bundestitel: Hauptstadt der Nachwuchshistoriker. So viele Beiträge wie aus keiner anderen Stadt kamen beim „ Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten “ aus Münster. Die Ehre gebührt den 277 Schülerinnen und Schülern von 15 Schulen, die sich mit Arbeiten beteiligt hatten. Ihnen dankte die Stadt am Dienstagnachmittag im Rathausfestsaal.

Er sich freue, dass auch in diesem Jahr – „wie übrigens in fast jedem Jahr“ – die meisten Wettbewerbsbeiträge aus Münster kamen, betonte Oberbürgermeister Markus Lewe . „Im großen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten spielt Münster eine große Rolle“, stellte Lewe fest. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtiger denn je, sich mit Geschichte zu befassen. Denn dadurch erhielten die jungen Forscher ein Gespür für die Gegenwart und einen Ausblick auf die Zukunft. Ihnen dankte er besonders, aber dankte auch den Tutoren, Lehrern, Eltern und dem Stadtarchiv Münster für die Unterstützung.

Carmen Ludwig von der Körber-Stiftung in Hamburg, die den Wettbewerb alle zwei Jahre ausrichtet, zeigte sich beeindruckt von der münsterischen Beteiligung. Das „Herz des Geschichtswettbewerbes“ schlage nicht nur in der Hansestadt, sondern auch in Münster, sagte sie. „Ihr habt alle ein Stück Geschichte geschrieben“, gab sie den Junghistorikern mit auf den Weg. Namentlich dankte sie auch Roswitha Link vom Stadtarchiv Münster, die diese „einzigartige Wettbewerbskultur“ der Stadt mit etabliert habe.

Stadt Münster dankt jungen Teilnehmern des „Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten“

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  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner
  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner
  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner
  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner
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    Foto: Oliver Werner
  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner
  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner
  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner
  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner
  • Mit einem Festakt im Rathausfestsaal dankte die Stadt am Dienstagnachmittag den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus Münster, die sich am „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ beteiligt hatten.

    Foto: Oliver Werner

Neben vielen lobenden Worten und einer Urkunde erhielt jeder Teilnehmer noch ein besonderes Präsent. Das Stadtarchiv Münster hat unter Links Leitung und in enger Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Geschichte an der Universität Münster eine Dokumentation erarbeitet, in der alle Beiträge aus Münster vorgestellt werden. Dank einer Spende der Sparda-Bank West erhielt jeder Teilnehmer ein Exemplar. „Es ist das erste Mal, dass wir so einen Band herausbringen“, betonte der Oberbürgermeister. Er habe gerne darin gelesen, sagte Lewe und urteilte: „Ihr habt eine grandiose Arbeit geleistet. Ihr habt den Oberbürgermeister glücklich gemacht.“

Der Geschichtswettbewerb in Zahlen

Beim deutschlandweiten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurden insgesamt 1992 Beiträge zum Thema „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“ eingereicht. 542 waren es aus Nordrhein-Westfalen – und alleine 148 aus Münster. 277 Schülerinnen und Schüler von 15 Schulen in Münster hatten hierfür zum Teil ein halbes Jahr lang in Archiven recherchiert und Gespräche geführt, begleitet von 40 Tutoren. Beiträge kamen von folgenden Schulen: Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium (43), Marienschule (41), Wilhelm-Hittorf-Gymnasium (23), Friedensschule (8), Ratsgymnasium (6), Kardinal-von-Galen-Gymnasium (6), Gesamtschule Münster Mitte (6), Hans-Böckler-Berufskolleg (4), Pascal-Gymnasium (3), Gymnasium Wolbeck (3), Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (1), Geschwister-Scholl-Gymnasium (1), Schlaun-Gymnasium (1), Mathilde-Anneke-Gesamtschule (1), Montessorischule (1). Bei der Preisverleihung gingen – wie berichtet – 21 Landespreise und 22 Förderpreise nach Münster.

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Einen Ausschnitt aus dem breiten Themenspektrum der Schüler, die sich auf Spurensuche in der Stadtgeschichte und in Familien gemacht hatten, präsentierten Schüler selbst: Zwölf Gruppen stellten ihre Arbeiten in aller Kürze vor. Musikalisch begleitete den Danknachmittag, zu dem auch die Eltern, Geschwistern und Tutoren sowie Vertreter der Schulen eingeladen waren, das Rockorchester „Kinderhaus rockt“.

Alle Beiträge der Schüler sind im Stadtarchiv, An den Speichern 8, in der Bibliothek allen Interessierten zugänglich. Dort ist auch die Dokumentation für fünf Euro erhältlich.

 

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