Sommerprogramm des Tiefbauamtes
Auf den Spuren der Aa-Renaturierung

Münster -

Mit der Münsterschen Aa ist die Stadt über Jahrzehnte nicht sehr nett umgegangen. Statt naturnaher Ufer gab es ein Betonbett. Mit Blick auf den Hochwasserschutz hat sich nach dem Jahrhundertregen 2014 allerdings einiges getan. Erste Ergebnisse der Renaturierung bilden einen Schwerpunkt im Sommerprogramm des Tiefbauamtes, das am 18. Juli startet.

Samstag, 13.07.2019, 11:00 Uhr
Für den Hochwasserschutz ist die Aa an zwei Abschnitten vom Amt für Mobilität und Tiefbau aufwendig renaturiert worden.
Für den Hochwasserschutz ist die Aa an zwei Abschnitten vom Amt für Mobilität und Tiefbau aufwendig renaturiert worden. Foto: Stadt Münster

Die Münstersche Aa, die zuvor auch große Wassermassen durch ein schnurgerades Betonbett in die Innenstadt leitete, wurde in den vergangenen Jahren an zwei zentralen Stellen in der Stadt aufwendig renaturiert. Das Ergebnis: ein kurvenreiches, naturnahes und vor allem dem Hochwasser trotzendes Gewässer.

Wie das den Experten vom Amt für Mobilität und Tiefbauamt gelungen ist, führen zwei Führungen mit Thomas Wermers (Gewässerunterhaltung) vor Augen, die im alljährlichen Sommerprogramm des Amtes verankert sind.

Westerholtsche Wiese: Beton adé

► Der erste Rundgang führt am Donnerstag (18. Juli) zu den Westerholtschen Wiesen. Zwischen Stadtbad und Brücke am Stadtgraben wurde der Flusslauf auf einer Länge von rund 240 Metern  aus seinem Betonbett befreit. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Aa, Westerholtsche Wiese. 

► Über 1300 Meter erstreckt sich die ökologische Aufwertung der Münsterschen Aa im Bereich der Kanalstraße. Beim Jahrhunderthochwasser vom 28. Juli 2014 war sie über ihre Ufer getreten. Um den damit verbundenen erheblichen Überschwemmungen in Zukunft vorzubeugen, sind mehrere aufwendige Maßnahmen vorgesehen. Umgesetzt ist bereits der naturnahe Ausbau. Die Aa kann so heute bei stärkeren Regenfällen mehr Wasser aufnehmen und ableiten. Mit Blick auf den Jahrestag der sintflutartigen Regenfälle erläutert die Führung am 25. Juli (Donnerstag) die ökologische Aufwertung und den Hochwasserschutz an der Stelle. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Aabrücke Nevinghoff. 

Kläranlagen öffnen ihre Pforten

► Mitarbeiter des Amtes für Mobilität und Tiefbau gewähren Kindern und Erwachsenen Einblicke in die vielfältigen Aufgaben ihres Berufsalltags. Dazu gehören die beliebten Führungen durch die Hauptkläranlage in Coerde. Bakterien, Mikroorganismen und die großen Faultürme der Anlage sind von besonderem Interesse. Die Abwasserexperten des Tiefbauamtes erklären am 17. Juli und 7. August (jeweils mittwochs) Abläufe und beantworten Fragen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingang der Hauptkläranlage, Zum Heidehof 72.

► Die Fachleute von der Kläranlage Loddenbach stehen am 25. Juli (Donnerstag) und 14. August (Mittwoch) als Ansprechpartner bereit. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Böddingheideweg 121. Die Kläranlage Hiltrup kann am 31. Juli und 21. August (jeweils mittwochs) besucht werden. Los geht es um 14 Uhr an der Westfalenstraße 254.

Zum Thema

Alle Führungen sind Familienführungen. Sie sind kostenlos und dauern ein bis zwei Stunden. Eine Anmeldung beim Amt für Mobilität und Tiefbau unter ' 4 92 69 69 ist notwendig. Pro Führung können maximal 20 Personen teilnehmen.  

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