Sommersend 2019
Kostenloser Kinderspaß kommt gut an

Münster -

Zum ersten Mal lockt der Sommersend seine Besucher nicht nur mit rasanten Fahrten und leckeren Snacks. In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal einen Kinderbereich mit kostenlosen Angeboten. Kinder und Eltern haben den am Wochenende gleich mal ausgiebig getestet.

Sonntag, 21.07.2019, 17:00 Uhr
Der Kinderbereich fand seinen Platz direkt neben dem Riesenrad.
Der Kinderbereich fand seinen Platz direkt neben dem Riesenrad. Foto: Anna Spliethoff

Überall blinken bunte Lichter, es riecht nach Pommes und Zuckerwatte: Der Send ist vor allem für Kinder ein großes Erlebnis. Für deren Eltern allerdings auch schnell ein teures. Beim Sommersend gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal einen Kinderbereich mit kostenlosen Vorstellungen und Mitmachangeboten. Und das kommt an.

„Ich persönlich finde es super, und die Kinder lieben es“, lautet das erste Urteil von Michael Wieland . Er ist mit seiner Frau Irina und den beiden Töchtern Antonia und Rosalie auf dem Send unterwegs. Der zweifache Vater findet: „Der Send ist schon attraktiv, aber das macht ihn mit Sicherheit noch attraktiver.“

Klare Attraktivitätssteigerung

Wenn er einen Besuch auf der größten Kirmes im Münsterland mit einem Besuch in einem Freizeitpark vergleiche, komme das Fest auf dem Schlossplatz gut weg. „Es ist günstiger als wenn wir in den Freizeitpark fahren“, sagt Irina Wieland.

Die Familie bestaunt gerade die Vorstellung des Mitmachzirkus „Alfredo“, das Teil des kostenlosen Angebots ist. Dazu gehören zudem eine Hüpfburg, der „Circus Sperlich“ und das Kasperletheater von Adolf Christian Hortz. Auch ein Luftballonkünstler schaute am Sonntag vorbei. Der Kinderbereich hat mitten auf dem Schlossplatz direkt neben dem Riesenrad einen zentralen Platz bekommen.

Neuer Kinderbereich auf dem Sommersend

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  • Auf dem Sommersend 2019 gibt es zum ersten Mal einen kostenlosen Kinderbereich. Der Cirkus Alfredo, der "Circus Sperlich" und das Kasperletheater von Adolf Christian Hortz bieten Mitmachangebote. Es gibt zudem eine Hüpfburg und einen Luftballonkünstler.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Vorstellungen des „Circus Alfredo“ lockten viele Eltern und Kinder in das Zelt.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Bei den Vorstellungen wurde den Zuschauern viel geboten.

    Foto: Anna Spliethoff
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  • Buntes Treiben herrschte am Sonntag im Kinderbereich auf dem Send.

    Foto: Anna Spliethoff
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  • Die Hüpfburg erfreute sich großer Beliebtheit.

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  • Direkt neben dem Riesenrad hat der Kinderbereich seinen Platz gefunden.

    Foto: Anna Spliethoff
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  • Das Kasperletheater von Adolf Christian Hortz gehörte auch zum Kinderbereich.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Foto: Anna Spliethoff
  • Jens Daniel, seine Frau Stefanie Reitzig und Tochter Leonie Daniel finden das kostenlose Angebot auf dem Send super.

    Foto: Anna Spliethoff

Daniel Koch und sein Sohn Maximilian haben auf dem Send gleich die Hüpfburg angesteuert. Als der Vater hört, dass kostenlos – oder gegen eine Spende – gehüpft werden kann, ist er begeistert. „Das ist eine willkommene Abwechslung. Und man gibt natürlich gerne eine Spende“, sagt er.

Auch beim „Circus Alfredo“ kramen die Eltern sofort in ihren Taschen nach Kleingeld, als Thomas Egbers, Zirkusdirektor und Vorsitzender des Trägervereins, einen Hut ins Publikum gibt.

Das Programm wird sehr gut angenommen.

Thomas Egbers, Direktor des „Circus Alfredo“

„Das Programm wird sehr gut angenommen“, sagt er. Die Zirkuszelte seien voll, auch auf der Hüpfburg sei viel los. Die Vorstellungen finden übrigens immer im Wechsel statt, „damit es den ganzen Tag Programm gibt“.

Jens Daniel, seine Frau Stefanie Reitzig und Tochter Leonie Daniel finden das kostenlose Angebot super.

Jens Daniel, seine Frau Stefanie Reitzig und Tochter Leonie Daniel finden das kostenlose Angebot super. Foto: Anna Spliethoff

Stefanie Reitzig wartet mit ihrem Mann Jens Daniel und Tochter Leonie ein paar Meter weiter schon darauf, dass das Kasperletheater anfängt. Der Kinderbereich sei „nach einer hektischen Karussellfahrt ein schöner Ruhepol“, findet Stefanie Reitzig. Es sei ein Ort, an dem sich Kinder mal etwas länger mit einer Sache beschäftigen. „Und ein Ort, an dem man nicht gleich die nächsten 50 Euro los ist“, sagt sie.

Vater Jens Daniel findet besonders gut, dass die Kinder beim Kasperletheater mitmachen können. Für die Eltern aus Telgte ist der neue Kinderbereich vor allem eins, wie Reitzig sagt: „Total gelungen.“

Kirmes-Highlights: Fahrgeschäfte: Attraktionen des Sommersends 2019

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  • Break Dance

    Der "Break Dance" gehört zu den Stammgästen auf dem Send in Münster. Doch auch in diesem Sommer sind einige Fahrgeschäfte dabei, die es nicht jedes Mal zu sehen gibt.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Erstmalig auf dem Send ist beispielsweise der kreisende "Hurricane". Die Fahrt beginnt ganz harmlos und wird dann immer stürmischer. Die Gondeln bewegen sich schneller und schneller zufällig in alle Richtungen.

  • Beim "Mach 1" schießt das Adrenalin durch den Körper. Der Propeller bietet auf beiden Seiten jeweils Platz für vier Personen. Die Gondeln drehen sich um die eigene Achse, Geschwindigkeit und Höhe von 42 Metern erzeugen einen riesigen Fahrspaß.

  • Auch der Wellenflug "Speed Wave" ist erstmalig dabei und ist ein großer Spaß für Groß und Klein. Das Kettenkarussell ist ein richtiger Hingucker auf dem Festplatz.

  • Im Scheibenwischer "Air Race" wird man in ein paar Runden in einer maximalen Flughöhe von 8 Metern ordentlich durchgeschüttelt.

  • Außerdem ist auch das Fahrgeschäft "Big Spin" vertreten. Mit seiner extrem dynamischen Fahrweise und freiem Fall aus 12 Metern Höhe, ist der Spaß garantiert.

  • Für den nötigen Grusel-Faktor sorgt das Geisterhaus "Ghost - Der Geisterdschungel" dieses Jahr auf dem Send.

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