Optimierte Versorgung älterer Patienten
St.-Franziskus-Hospital erhält 269.000 Euro vom Ministerium

Münster -

Die bestmögliche Versorgung kranker Menschen ist der oberste Grundsatz eines jeden Hospitals. Doch zur Krankheit kommen bei immer mehr alten Menschen Zustände von Verwirrtheit, die den Heilungsverlauf behindern. Das St.-Franziskus-Hospital hat jetzt Fördergelder bekommen, die die bestehenden Programme in diesem Bereich ausweiten helfen sollen.

Sonntag, 21.07.2019, 20:00 Uhr
Freuen sich über die Fördersumme in Höhe von 269 000 Euro, die die Abteilung für Perioperative Altersmedizin vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales erhalten hat (v.l.): Klaus Abel (Geschäftsführer des St.-Franziskus-Hospitals), Dr. Simone Gurlit (Leitende Ärztin der Abteilung für Perioperative Altersmedizin sowie Kompetenzzentrum Demenzsensibles Krankenhaus und Delirmanagement), Dr. Daisy Hünefeld (Vorstandsmitglied der St.-Franziskus-Stiftung) und Prof. Dr. Ulrich Göbel (Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin).
Freuen sich über die Fördersumme in Höhe von 269 000 Euro, die die Abteilung für Perioperative Altersmedizin vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales erhalten hat (v.l.): Klaus Abel (Geschäftsführer des St.-Franziskus-Hospitals), Dr. Simone Gurlit (Leitende Ärztin der Abteilung für Perioperative Altersmedizin sowie Kompetenzzentrum Demenzsensibles Krankenhaus und Delirmanagement), Dr. Daisy Hünefeld (Vorstandsmitglied der St.-Franziskus-Stiftung) und Prof. Dr. Ulrich Göbel (Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin). Foto: pd

Die Abteilung für Perioperative Altersmedizin am St.-Franziskus-Hospital erhält vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen eine Förderung in Höhe von 269.000 Euro für das Projekt „Der alte Mensch im OP.“

„Die Fördermittel des Ministeriums verdeutlichen einmal mehr den Leuchtturm-Charakter des Franziskus Hospitals in der demenz- und delirsensiblen Versorgung älterer Patienten in NRW“, freut sich Dr. Daisy Hünefeld , Vorstandsmitglied der St.-Franziskus-Stiftung über die Förderung.

„Sie sind für uns ein wichtiger Baustein, um die Versorgung älterer Risikopatienten im Franziskus-Hospital weiter zu optimieren“, betont Dr. Simone Gurlit, Leitende Ärztin der Abteilung für Perioperative Altersmedizin.

St.-Franziskus-Hospital arbeitet seit 2001 an den Thema

Das Thema „Delirmanagement“ ist im St.-Franziskus-Hospital seit vielen Jahren fest verankert, heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach startete die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin bereits 2001 mit dem „Geriatrie-Team“ ein Modellprojekt, um Maßnahmen zu entwickeln, mit denen eine neu aufgetretene Verwirrtheit („Delir“) nach einer Operation verhindert werden kann.

Ein solches Delir kann dazu führen, dass sich der Krankenhaus-Aufenthalt verlängert und die Betroffenen trotz erfolgreicher Operation dauerhaft zum Pflegefall werden. Mit den nun bewilligten Fördermitteln des Landesministeriums werden die bestehenden Maßnahmen ausgeweitet, heißt es abschließend.

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