Münster kooperiert mit Düsseldorf und Bergischem Land
Gemeinsame Klärschlammverwertung

Münster -

Klärschlamm fällt in jeder Kommune an, die über ein Klärwerk verfügt. Und so eigenständig, wie die Kommunen beim Klären des Wassers unterwegs sind, sind sie es zumeist auch bei der Entsorgung des Schlamms. Jetzt kooperiert die Stadt Münster mit vier Partnern bei der Verbrennung des Klärschlamms.

Montag, 22.07.2019, 10:00 Uhr
Unterzeichneten den Gesellschaftsvertrag (v.l.): Ingo Noppen (Düsseldorf), Prof. Dr. Lothar Scheuer (Aggerverband), Michael Grimm (Münster), Martin Wegner (Bergisch-Rheinischer Wasserverband), Jörg Blohm (Düsseldorf), Georg Wulf (Wupperverband), Hans-Bernd Schumacher (Bergisch-Rheinischer Wasserverband).
Unterzeichneten den Gesellschaftsvertrag (v.l.): Ingo Noppen (Düsseldorf), Prof. Dr. Lothar Scheuer (Aggerverband), Michael Grimm (Münster), Martin Wegner (Bergisch-Rheinischer Wasserverband), Jörg Blohm (Düsseldorf), Georg Wulf (Wupperverband), Hans-Bernd Schumacher (Bergisch-Rheinischer Wasserverband). Foto: Wupperverband

Mit der Unterzeichnung eines Gesellschaftsvertrags haben zwei kommunale Stadtentwässerungsbetriebe und drei Wasserverbände aus Nordrhein-Westfalen in Wuppertal den Grundstein für eine zukünftige gemeinsame Klärschlammentsorgung gelegt: die Entwässerungsbetriebe der Städte Düsseldorf und Münster sowie der Aggerverband, der Bergisch-Rheinische Wasserverband und der Wupperverband . Die neue Gesellschaft trägt einer städtischen Pressemitteilung zufolge den Namen „Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH “. 

Die fünf Partner planen demnach, künftig am Wuppertaler Standort Buchenhofen ihre Klärschlämme gemeinsam in einer neuen Mono-Klärschlammverbrennungsanlage zu entsorgen.

Kapazität von insgesamt 36 000 Tonnen

Die neue Anlage soll mit einer Kapazität von insgesamt 36 000 Tonnen etwas mehr als die jetzige Anlage des Wupperverbandes am gleichen Standort leisten, deren Kapazität bei 32 000 Tonnen liegt.

Die neue Verbrennungsanlage bietet zudem technisch und wirtschaftlich gute Voraussetzungen für die gesetzlich ab 2029 geforderte Rückgewinnung von Phosphor. Dieser für den Menschen überlebenswichtige Rohstoff ist in der Natur endlich. Daher soll er künftig zurückgewonnen werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Nachhaltige Lösung für Phosphorrückgewinnung

„Die Stadt Münster erwartet von der Kooperation mit vier kompetenten und erfahrenen öffentlichen Abwasserverantwortlichen auch bei der Konzeption der zukünftigen Phosphorrückgewinnung eine wirtschaftliche und nachhaltige Lösung“, sagte Michael Grimm, Leiter des Amtes für Mobilität und Tiefbau, über die Kooperation.

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