Fortnite-WM
Team Lootboy auf Platz 45

Münster/New York -

Die Hoffnungen des münsterischen Team Lootboy bei den Fortnite-Weltmeisterschaften in New York haben sich nicht erfüllt. Layton Partridge und Konrad Skram belegten Platz 45 – spielten aber dennoch ein stolzes Preisgeld ein.

Montag, 29.07.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 29.07.2019, 10:01 Uhr
Das Team Lootboy mit Layton Partridge und Konrad Skram
Das Team Lootboy mit Layton Partridge und Konrad Skram Foto: privatt

Die Reise nach New York hatte sich für Team Lootboy schon durch die Qualifikation gelohnt, der erhoffte Sprung auf einen lukrativen Spitzenplatz bei der Fortnite-Weltmeisterschaft gelang aber nicht. Team Lootboy, dessen Stammsitz in Münster ist, war mit Layton Partridge (England) und Konrad Skram (Dänemark) bei der Mega-Veranstaltung im Arthur-Ashe-Stadium am Samstag vertreten.

Im Duo-Wettbewerb reichte es am Ende „nur“ zu Platz 45 unter 50 Teams. Immerhin kassierten die beiden Teenager, 16 und 17 Jahre alt, gemeinsam 100.000 Dollar Preisgeld. Das war garantiert.

Überwältigende Atmosphäre

Insgesamt wurden 30 Millionen Euro Preisgeld an zwei Wettkampftagen (Duo und Solo) ausgeschüttet. Der 17 Jahre alte Österreicher David Wang, Nickname beim Fortnite „aqua“, siegte mit Emil „Nyhrox“ Bergquist Pedersen in sechs Spielen gegen 49 andere Teams - und jeder kassierte dafür drei Millionen Dollar. Der Solo-Wettbewerb mit 100 Gamern war bei Andruck dieser Ausgabe noch nicht beendet. Enttäuscht war die Delegation aus Münster dennoch nicht, wie Teamchef Andre Kuschel sagte: „Wir hatten uns schon mehr ausgerechnet. Aber es ist ein Anfang.“

Team Lootboy will in der Zukunft mit der englisch-dänischen Kombination für Furore sorgen. Dabei hatte der Samstag beim Testspiel vor dem offiziellen Turnierstart sehr gut begonnen, Mexe&Skram belegten im Probelauf einen vielversprechenden vierten Rang. „Das war ein unglaubliches Spektakel, ein Mega-Event“, war Lootboy-Geschäftsführer Arahs Vatanparast überwältigt von der Atmosphäre im Tennisstadion von Flushing Medaows. Wo sonst Roger Federer und Rafael Nadal, Serena Williams und Angelique Kerber um Spiel, Satz und Sieg mit der Filzkugel spielen, reagierten an diesem Wochen die Konsolen-Könige.

Wieder WM im kommenden Jahr

Fortnite ist ein Battle-Royale-Spiel im Online-Modus. 100 Spieler sind gleichzeitig auf einer Karte, auf der sie Ausrüstung, Waffen und Rohstoffe sammeln. Die Rohstoffe nutzen die Spieler zum Bauen von Strukturen, die sie vor Angriffen schützen. Der spielbare Bereich wird im Spielverlauf immer kleiner. Wer am Ende überlebt, hat die Runde gewonnen. Beim World Cup wird über sechs Runden gespielt, die Wettkämpfer erhalten Punkte nach Platzierung und erzielten Abschüssen.

Das Spiel ist ab 12 Jahren freigegeben, weltweit ist das Spiel von Epic Games aktuell das populärste mit rund 125 Millionen aktiven Gamern. Der Veranstalter plant im Übrigen bereits die Aufstockung der Serie. Auch 2020 wird es eine WM geben, davor sollen die Fortnite-Spieler über ein Jahr die Chance erhalten, wöchentlich die Qualifikation zu schaffen. Die rund 50 folgenden Quali-Turniere sollen jeweils mit einer Million Dollar dotiert sein.

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