SC Preußen gegen Borussia Dortmund
Generationenübergreifender Fußball-Nachmittag

Münster -

Das Freundschaftsspiel zwischen dem SC Preußen Münster und Borussia Dortmund mobilisierte am Samstag die Fußball-Fans. Familie Ostlinning rückte gleich mit drei Generationen an.

Sonntag, 11.08.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 11.08.2019, 17:56 Uhr
Philipp, Hugo, Titus und Berthold Ostlinning (v.l.) freuten sich auf eine spannende Partie an der Hammer Straße.
Philipp, Hugo, Titus und Berthold Ostlinning (v.l.) freuen sich auf eine spannende Partie an der Hammer Straße. Foto: cro

Erst einmal muss ein Parkplatz für den Fahrradanhänger gefunden werden: Denn es steht ein Familienausflug an. Familie Ostlinning ist mit drei Generationen zum Fußball-Freundschaftsspiel des SC Preußen gegen Borussia Dortmund am Samstagnachmittag in Münster aufgebrochen. „Wir genießen den Ausflug sehr, das ist richtig klasse“, sagt Berthold Ostlinning. Auch die Vorfreude seiner Enkel ist unübersehbar: Sie haben, ganz wie der Papa, Trikots mit ihren Namen übergeworfen: „Hugo“ und „Titus“ prangt auf dem Rücken.

Während vor dem Fußballstadion die Sicherheitsmitarbeiter routiniert die Besucher abtastet, bereitet sich auch der Arbeiter-Samariter-Bund auf das Spiel vor: Neben dem Preußen-Stadion hat Simon Maron Position bezogen. Der Führungsassistent wartet auf Einsätze. „Man weiß nicht, was kommt.“

Kann man als Sanitäter eigentlich ein Spiel verfolgen? „Wenn es die Situation erlaubt, tauschen wir die Teams durch. Dann kann jeder ein bisschen was vom Spiel sehen. Aber ein ganzes Match am Stück verfolgen, das ist nicht drin.“

Noch zehn Minuten bis zum Abpfiff. Die ersten Gäste machen sich auf den Heimweg. Dass sie die beiden Tore verpassen, damit rechnen sie nicht. „Ich habe einfach keine Lust, im Stau zu stehen“, sagt Christian Mausolf.

Motorradpolizist Ralf Wibbelt kennt einen Trick: Neben der Kreuzung, in einem unauffälligen Schaltkasten, ist eine Tür. Dahinter liegt eine Steuerung, mit der man die Phasen der Ampel steuern kann.

„Man muss aufpassen, ab und zu läuft die Kreuzung mal voll“, so der Polizist. Doch dieses Mal läuft alles nach Plan. Wibbelt drückt die Knöpfe, während ein Kollege schon eine halben Stunde nach Ende der Partie melden kann: „Die ersten Parkplätze sind leer.“

Um kurz vor halb sechs, also eine Dreiviertelstunde nach Abpfiff, wird die Verkehrssteuerung eingestellt, denn alle Fans sind auf dem Heimweg. „Hat alles gut geklappt, bis zum nächsten Mal“, sagt Wibbelt.

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Freuen sich auf den Schauraum (v.l.): Julia Kroker (Arbeitskreis Museen in Münster), Frauke Schnell (Leiterin Kulturamt), Matthias Lückertz (Sprecher der Kaufleute Salzstraßenviertel) sowie Bernadette Spinnen und Fritz Schmücker (beide Münster Marketing).
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