„Tag des offenen Denkmals“
Kulturelles Erbe öffnet seine Pforten

Münster -

Am 8. September findet wieder bundesweit der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Auch in Münster werden zahlreiche historische Gebäude ihre Pforten öffnen. Hier ein Überblick.

Dienstag, 13.08.2019, 10:00 Uhr
Eines von Dutzenden Denkmälern in Münster, die am 8. September ihre Türen öffnen: Die Speicherstadt.
Eines von Dutzenden Denkmälern in Münster, die am 8. September ihre Türen öffnen: Die Speicherstadt. Foto: kal/Archiv

Tausende Denkmäler öffnen am 8. September wieder ihre Türen. Anlass ist der „ Tag des offenen Denkmals “, der bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird.

Auch in Münster gibt es eine ganze Reihe von interessanten Veranstaltungen, Führungen und Besichtigungen – und das im gesamten Stadtgebiet. Hier eine Auswahl:

Zwei Führungen im Dom widmen sich um 13.30 und 14.30 Uhr der Astronomischen Uhr aus der Zeit um 1540, die als mechanisches Wunderwerk ihrer Zeit gilt. Während diese auch sonst besichtigt werden kann, öffnet nur wenige Meter entfernt ein weitaus weniger bekanntes Gotteshaus seine Pforten: die neugotische Kapelle des ehemaligen Priesterseminars am Überwasserkirchplatz. Hier ist um 16 Uhr eine Führung geplant.

Der Zwinger an der Promenade ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet – er war einst Teil der Stadtbefestigung, Zuchthaus und Hinrichtungsstätte. Der prächtige Festsaal des Erbdrostenhofes kann zwischen 10 und 18 Uhr besichtigt werden. Er wurde zwischen 1753 und 1757 von Johann Conrad Schlaun erbaut.

Bereits um 11 Uhr findet eine Führung zum Ehrenmal an der Fürstenbergstraße statt, das 1909 errichtet wurde und an die Gefallenen der deutschen Einigungskriege 1864, 1866 und 1870/71 erinnert. Um 14 Uhr gibt es eine Führung durch den Park Sentmaring, einst ein Sitz des Adels und der Jesuiten. Auch der Jüdische Friedhof an der Einsteinstraße öffnet am 8. September seine Türen. Führungen gibt es um 11 und um 13 Uhr. Er wurde 1811 angelegt und dient bis heute als Begräbnisstätte.

In der Speicherstadt in Coerde werden um 12.30 und 14 Uhr Führungen angeboten. Der Komplex zeigt das Ausmaß der Aufrüstung in den 1930er-Jahren. Seit 1999 sind hier Büros, Archive und Werkstätten untergebracht.

Der Hof Grahlmann am Hölkenbusch kann um 14 Uhr besichtigt werden. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, war einst ein Hof und ist heute eine Wohnanlage. Führungen durch Haus Rüschhaus gibt es um 13 und 16 Uhr, auch dieses Gebäude wurde von Schlaun errichtet. Das Pumpwerk in der Hohen Ward kann um 14 Uhr im Rahmen einer Führung erkundet werden.

Zum Thema

Ausführliche Informationen zu sämtlichen Angeboten in Münster gibt es im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

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