Auf dem Weg zum plastikfreien Stadtfest
80.000 Mehrwegbecher bei „Münster mittendrin“

Münster -

Das Stadtfest 2019 soll weitgehend plastikfrei werden. Die Veranstalter haben 80 .000 Mehrwegbecher angeschafft. So sollen 28 Tonnen Einwegbecher vermieden werden.

Mittwoch, 14.08.2019, 18:15 Uhr aktualisiert: 14.08.2019, 18:23 Uhr
Stadt und Stadtfest-Macher werben für eine plastikfreie Veranstaltung
Stadt und Stadtfest-Macher werben für eine plastikfreie Veranstaltung Foto: Oliver Werner

Die Veranstalter von „ Münster mittendrin “ setzen auf ein weitgehend plastikfreies Stadtfest. Dafür ist die Zahl der Mehrwegbecher von 60.000 im Vorjahr auf nunmehr 80.000 erhöht worden.

„Damit werden 28 Tonnen Einwegmüll vermieden“, betont Dorothee Jäckering von den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster (AWM), die zusammen mit weiteren Akteuren die Aktion „Münster für Mehrweg“ ins Leben gerufen haben.

Erstmals vertraglich geregelt

Bereits im vergangenen Jahr gab es für die Gastronomen des Stadtfestes die Vorgabe, möglichst keine Plastikbecher und kein Plastikgeschirr auszugeben. „Diesmal haben wir den Druck noch einmal verschärft“, so Ralf Boevingloh, Sprecher von „Münster mittendrin“.

Münster Mittendrin 2019: Das ist los am Freitag

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  • Start

    Am Freitag geht es los: Beim Stadtfest "Münster Mittendrin" verwandelt sich die City in eine Festmeile. Auch in diesem Jahr gibt es neben den Top Acts wieder jede Menge alternative Sounds zu entdecken. Was der erste Tag an Programm zu bieten hat:

    Foto: Diverse
  • Schminken und Ballons

    Freitag 12 Uhr | am Syndikatplatz: Der Tag startet mit Kinderprogramm - Ballonkunst mit Bloonie und Kinderschminken mit Ewa. Beide Angebote sind kostenlos.

    Foto: Johannes Oetz
  • Junikorn

    Freitag, 14.30 Uhr | Erbdrostenhof: Die Poprock-Band "Junikorn" besteht aus fünf Münsteraner Stundenten, die nach eigenen Angaben "vielfältige und rockige Riffs mit tanzbaren Beats vereinen".

    Foto: Björn Meyer
  • Prism Effect

    Freitag, 14 Uhr | Dominikanerkirche: Die Alternative-Rockband "Prism Effect" spielt Indie-Rock aus Münster.  Mit Gitarre, Keyboard, Bass, Drums und Gesang erzählt die Gruppe ihre Geschichten.

    Foto: Leonie Schnüttgen
  • Vanessa Voss

    Freitag, 15 Uhr | Stadthaus 1: Vanessa Voss ist eine junge Singer/Songwriterin aus Münster. Neben Elementen aus Soul und Rock ist ihre Musik in erster Linie von gefühlvollen Pop-Melodien geprägt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • RayPasnen

    Freitag, 16 Uhr | Drubbel: RayPasnen zieht seine Zuhörer mit Gitarre und Gesang in den Bann. Von Country über Rhythm & Blues bishin zu Rock´n Roll.

    Foto: Maximilian Konrad
  • Freitag, 16 Uhr | Dominikanerkirche: Die fünfköpfige Metalband "Paranight" aus Soest mischt melodischen Gesang mit schweren Riffs.

    Foto: Diverse
  • Tomsen

    Freitag, 16.30 Uhr | Syndikatplatz:  Housemusic von dem jungen DJ Tomsen.

    Foto: Colourbox.de
  • Freitag, 16.30 Uhr | Stadthaus 1: „Ticket To Happiness“ bringt temperamentvolle Musik mit internationalem Touch und eingängigen Rhythmen auf die Bühne.

    Foto: Diverse
  • Freitag, 16.30 Uhr | Erbdrostenhof: Das vierköpfige Rock'n-Roll-Gespann "Scholzinkowskis" bilden zwei Väter mit ihren Söhnen aus Münster. 

    Foto: Diverse
  • AudiJens

    Freitag, 18 Uhr | Syndikatplatz: Als AudiJens steht der Kopf des FYAL-Cafés an den Reglern. 

    Foto: Helmut P. Etzkorn
  • God hates Green

    Freitag, 18 Uhr | Dominikanerkirche: Drei Männer aus Münster und die These, dass Gott die Farbe Grün hasst - "God hates Green" zaubert Indie-Rock auf die Bühne.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Freitag, 18.30 Uhr| Stadthaus 1:  Seit der Schulzeit miteinander bekannt, spielen die vier Musiker in einer klassischen Zwei-Gitarren-, Kontrabass- und Schlagzeug-Besetzung eine Mischung aus Rock‘n‘Roll, Rumba, Rock Steady, Soul und Roots-Musik. 

    Foto: Diverse
  • Freitag, Einlass 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr | Domplatz: Hinter "Kuult" steckt eine deutsche Pop-Band und ein hitverdächtiges Männer-Trio. Ihr Song "Wenn du lachst" hat inzwischen fast 7 Millionen Klicks auf Youtube.

    Foto: Diverse
  • Freitag, 19 Uhr | Drubbel: Tanzen und Mitsingen, das geht bei der Coverband "Die Krönung".

    Foto: Diverse
  • Freitag, 20 Uhr | Dominikanerkirche:  Die Classic-Rock-Tribute-Band "Rockalots" erweckt die ganz großen Hymnen der Rockgeschichte zu neuem Bühnenleben. Von AC/DC über Deep Purple, Led Zeppelin, Jethro Tull, Guns n' Roses etc.

    Foto: Diverse
  • Cutmaster Jay

    Freitag, 20 Uhr Mit House in all seinen Facetten versorgt der einstige Dockland-Resident-DJ Cutmaster Jay sein Publikum. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Freitag, 20.30 Uhr | Stadthaus 1: Reggae- und Ska-Fans, aufgepasst! Irie Miah and the Massive Vibes spielen rootsorientierten Reggae, der sich am Stil der 70er und 80er Jahre orientiert. Gut geeignet, um mit positiven Vibes ins Wochenende zu starten.

    Foto: Diverse
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    Freitag, 20 Uhr | Drubbel: Die Band "Maraton" bietet laut eigener Beschreibung den "Party-Soundtrack der letzten 40 Jahre" und gehört seit Jahren zu den angesagtesten Cover-Live-Musik-Acts in Deutschland. 

    Foto: Diverse
  • Josh.

    Freitag, Einlass 18 Uhr, Beginn 20.30 Uhr | Domplatz: Der Singer-/Songwriter "Josh." aus Wien hat mit seinem Song "Cordula Grün" einen echten Indie-Sommerhit gelandet. Josh. macht Songs zum Mitsingen, die Geschichten vom Leben erzählen. 

    Foto: dpa
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    Freitag, 20 Uhr | Erbdrostenhof: Covernummern aus der Rock-Szene präsentiert die Band "Rocktool". 

    Foto: Diverse
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    Freitag, 22 Uhr | Dominikanerkirche: Die „etwas andere Metallica-Tribute-Band“ kommt aus Brandenburg. "Metal Militia" steht für eine Live-Performance, deren musikalische Qualität sich an den Studioproduktionen ihres weltberühmten Vorbilds orientiert, gepaart mit eigenen Showelementen.

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  • Freitag, 22 Uhr | Syndikatplatz: DJ und Musikproduzent Phil Fuldner serviert garantiert stimmungsvolle, elektronische Klänge.

    Foto: Diverse
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    Freitag, 22 Uhr | Domplatz: MBP steht für Must be Played (zu deutsch: „muss einfach gespielt werden“). Das DJ-Duo auf Freckenhorst steht mit beiden Beinen in der Deep House Szene und bringt seine Hörer zum Tanzen. Mit ihren Sets sind sie mittlerweile so erfolgreich, dass sie international gebucht werden.

    Foto: Diverse
  • Freitag, 22.30 Uhr | Stadthaus 1: Gato Preto sind Teil einer internationalen afro-futuristischen Szene. Das Duo reist um die Welt und bringt beim Stadtfest Afro-House, Global Bass & Kuduro nach Münster.

    Foto: Diverse
  • Lost Frequencies

    Freitag, Einlass 18 Uhr, Beginn 22:45 Uhr | Domplatz: Krönender Abschluss am Freitagabend - mit Lost Frequencies holen die Macher von „Münster Mittendrin“ einen inter­nationalen DJ, Produzenten und Live-Act der globalen elektronischen Musikszene nach Münster.

    Foto: dpa

2019 ist die Plastikfreiheit erstmalig Bestandteil der Verträge zwischen Gastronomen und Veranstaltern. Die Mehrwegbecher haben die Mitglieder der „Münster mittendrin GmbH“ übrigens auf eigene Kosten angeschafft, betont Boevingloh. Für jeden Mehrwegbecher wird ein Pfand in Höhe von einem Euro erhoben.

Hammer-Straßen-Fest soll folgen

Auch beim Hiltruper Frühlingsfest gab es bereits keine Einwegbecher mehr, betont Dorothee Wißen vom Grünflächenamt, das sich an der Aktion „Münster für Mehrweg“ beteiligt. Und auch die Halle Münsterland habe inzwischen Plastikbecher verbannt. Beim Hammer Straßenfest hingegen seien Mehrwegbecher noch nicht die Regel gewesen. „Aber da sind wir dran“, betont Wißen.

Am Samstag wird sich die Initiative „Münster für Mehrweg“ auf dem Wochenmarkt präsentieren. Mit Aktionen und einem Glücksrad will sie das Bewusstsein für Mehrweglösungen stärken, betont Diana Walbröl vom Münster-Marketing. Zu gewinnen gibt es auch etwas – unter anderem Obst, Gemüse und wiederverwendbare Beutel, „natürlich alles plastikfrei“.  

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