Stadtarchiv bietet informative Tour
Mit dem Fahrrad zu Münsters Denkmälern

Münster -

Das Stadtarchiv lädt ein zu einer besonderen Radtour: Es geht zu den stummen Zeugen auf der Promenade und im Schlossgarten – zu Denkmälern.

Freitag, 23.08.2019, 14:00 Uhr
Das Stalingrad-Denkmal von 1961
Das Stalingrad-Denkmal von 1961 Foto: Stadt Münster

Nahezu 40 Krieger- und Ehrenmäler erinnern an die Opfer von Krieg und Gewalt. Manche von ihnen provozierten in ihrer Symbolik oder befremdeten durch ihre Heroisierung, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtarchivs. Alle Objekte indes seien Zeugen des sich wandelnden Umgangs mit dem kriegerischen Erbe in der Stadtgesellschaft Münster. An den Kriegsbeginn vor 80 Jahren am 1. September 1939 erinnert das Stadtarchiv mit einer informativen Tour zu ausgewählten Denkmälern. 

Wie soll die Stadt mit Kriegerdenkmälern aus früheren Zeiten umgehen?

Mit dem Fahrrad geht es zu den stummen Zeugen auf der Promenade und im Schlossgarten. Start ist um 14.30 Uhr am Train-Denkmal am Ludgeriplatz. Die rund eineinhalbstündige Führung endet  am Stalingrad-Denkmal Höhe Münzstraße. Fakten zur Entstehung und den geschichtlichen Hintergründen, zu Gestaltung und Texten liefern die Fachleute Michael Bieber, Alexandra Bloch Pflister und Sabeth Goldemann zusammen mit Philipp Erdmann vom Stadtarchiv. Auch die jüngeren Kontroversen um einige Kriegerdenkmäler sind Thema.

Kosten entstehen keine. Es wird nur um eine Anmeldung bis zum 30. August unter archiv@stadt-muenster.de gebeten.   

Wie soll die Stadt mit Kriegerdenkmälern aus früherer Zeit umgehen? Dazu hat das Stadtarchiv einen Informations- und Kommunikationsprozess angestoßen. Die Homepage „Erinnern im öffentlichen Raum“ liefert einen Überblick über Münsters Denkmallandschaft und lädt zur Meinungsbildung ein.

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