Fridays for Future
Initiative übergibt Forderungen

Münster -

Aktivisten der Umwelt-Bewegung Fridays for Future haben ihre Forderungen für Münster am Donnerstag an die Verwaltung übergeben. Und dabei auch noch mal klargestellt, dass es ganz explizite Forderungen an die Stadt und ihre Gesellschaft sind.

Donnerstag, 29.08.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 29.08.2019, 18:32 Uhr
Aktivisten von Fridays for Future übergaben Oberbürgermeister Markus Lewe (3.v.l.) und Dezernent Matthias Peck (2.v.l.) einen Forderungskatalog.
Aktivisten von Fridays for Future übergaben Oberbürgermeister Markus Lewe (3.v.l.) und Nachhaltigkeits-Dezernent Matthias Peck (2.v.l.) einen Forderungskatalog. Foto: Werner

Am 20. September rechnet die Initiative Fridays for Future bei einer Großveranstaltung für das Klima mit 10 000 Aktivisten in Münster. Am Donnerstagvormittag sind es derer nur vier, die im Rathaus-Innenhof Oberbürgermeister Markus Lewe und Matthias Peck , städtischer Dezernent für Nachhaltigkeit, gegenüberstehen. Sie übergeben offiziell die in den vergangenen Monaten ausgearbeiteten und vergangene Woche vorgestellten Forderungen an die Verwaltung.

Bogen zu brennenden Wäldern

Unglaublich wichtig sei es, dass die Initiative bei dem Thema wachgerüttelt habe, sagt Lewe und schlägt gleich den großen Bogen zu brennenden Wäldern im Amazonasgebiet und einem US-Präsidenten, der Alaskas Wälder mit der Axt begegnen möchte. „Euer Ansatz, wenn nicht wir vorgehen, wer dann?“, sei richtig, so Lewe.

Überzeugungsarbeit notwendig

Der Oberbürgermeister streicht aber auch heraus, dass es nicht nur ihn, sondern auch die Politik und die Bürgerschaft zu überzeugen gelte. Daher würden viele Forderungen sicher nicht gleich „eins zu eins übernommen“, so Lewe, sondern in einen bürgerschaftlichen Dialog integriert.

Auf Münster zugeschnitten

Die Aktivisten wiederum betonen, dass die Forderungen speziell auf Münster zugeschnitten seien. Daher sei ein Ziel für die Stadt auch nicht, erst 2035, wenn Deutschland nach dem Pariser Abkommen klimaneutral sein möchte, entsprechend dazustehen, sondern bereits 2030. Münster, so ein Vertreter der Initiative, habe nicht viel Industrie und könne daher vorangehen.

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