Promi-Kellnern am Aasee
Wilsberg setzt auf spendable Gäste

Münster -

Wilsberg lockte am Sonntag den Gästen das Geld aus der Tasche. Der Privatdetektiv hatte zum Promi-Kellern eingeladen. Auch im 17. Jahr der Veranstaltung setzte er auf spendable Gäste, denn der Erlös geht an die Krebsberatung.

Sonntag, 01.09.2019, 19:10 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 13:04 Uhr
Leonard Lansink (2.v.r.) mit (v.l.) Gudrun Bruns (Leiterin der Krebsberatungsstelle), Jörg Pott („Pott‘s Brauerei“) und Oberbürgermeister Markus Lewe.
Leonard Lansink (2.v.r.) mit (v.l.) Gudrun Bruns (Leiterin der Krebsberatungsstelle), Jörg Pott („Pott‘s Brauerei“) und Oberbürgermeister Markus Lewe. Foto: Julian Fischer

Die Wolkendecke hängt dicht über Münster, die Sonne zeigt sich nur vereinzelt, und die Temperaturen haben sich abgekühlt – dennoch herrscht auf den Aaseeterrassen an diesem Sonntag Hochbetrieb. Wilsberg hat wieder zum Promi-Kellnern eingeladen.

Auch im 17. Jahr sollen durch die prominenten Servicekräfte wieder reichlich Spenden für die Krebsberatung Münster gesammelt werden. Der Fassanstich um 15 Uhr ist dabei Chefsache: Wilsberg-Darsteller und Initiator der Veranstaltung Leonard Lansink braucht zusammen mit Oberbürgermeister Markus Lewe nur einen Versuch, bis das Bier fließt. Dann können die freiwilligen Kellner ausschwärmen und die Bestellungen aufnehmen. Das Ziel ist dabei eindeutig: „Wir wollen immer mehr Kohle einnehmen als im Jahr zuvor“, stellt Lansink klar. Das dürfte bei dieser Ausgabe kein einfaches Unterfangen werden, schließlich erzielte das Promi-Kellnern im vergangenen Jahr den Rekorderlös von 35 000 Euro. Aber Lansink hat Hoffnung: „Das ist das beste Trinkerwetter. Bei 30 Grad ist man nach vier Bier schon fertig. Bei 20 Grad kann man auch gerne zehn trinken.“

Wilsberg lud wieder zum Promikellnern ein

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  • Foto: Julian Alexander Fischer
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Unterstützung erhält Lansink dabei wie gewohnt von seinen Wilsberg-Kollegen Roland Jankowsky und Vittorio Alfieri sowie zahlreichen bekannten Münsteranern. Besonders Jankowsky alias Overbeck ist neben seiner Tätigkeit als Servicekraft auch für Fotos sehr gefragt und kann kaum alle Wünsche erfüllen.

Während viele der 60 prominenten Kellner seit Jahren mitwirken, ist Autor Ernst Hofacker das erste Mal dabei. „Ich hoffe nur, dass ich nichts verschütte. Das ist das erste Mal im Leben, dass ich kellnere, da will man sich nicht direkt blamieren“, hofft der Neuling.

Sollte das eine oder andere Getränk dann doch mal auf sich warten lassen, weil die prominenten Kellner einen Selfie-Wunsch erfüllen müssen, bieten sich an diesem Nachmittag noch andere Möglichkeiten der Unterhaltung. Schlagzeuger Ben Bönniger hat eine „All-Star-Band“ zusammengestellt, die die Gäste mit entspanntem Jazz und Acoustic-Pop sowie verschiedenen Gastsängern durch den Tag begleitet. Zeichner Olaf Preiß bringt wieder in Minutenschnelle die Gesichter vieler Gäste und Promis zu Papier, bevor am Abend das gemeinsame Open-Air-Schauen der Wilsberg-Episode „Gottes Werk und Satans Kohle“ ansteht.

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