App "Nina"
Probealarm-Meldung am Warntag

Münster -

Hinweis auf Notfall-Szenarien: Am Donnerstag (5. September) wird um 10 Uhr landesweit mit der Warn-App "Nina" eine Probealarm-Meldung ausgelöst. Sie macht auch in Münster auf den sogenannten Warntag aufmerksam.

Mittwoch, 04.09.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 17:14 Uhr
App "Nina": Probealarm-Meldung am Warntag
Am Donnerstag (5. September) wird um 10 Uhr landesweit mit der Warn-App Nina eine Probealarm-Meldung ausgelöst, die auch in Münster auf den Warntag aufmerksam macht. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Der Warntag steht unter dem Motto "Zusammen warnen". Es weist auf die vielfältigen Notfall-Szenarien und die Warn-Beteiligten hin, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. So kann der Deutsche Wetterdienst vor akuten Unwettergefahren wie Sturm, Gewitter oder Starkregen warnen. Die landesweite Hochwasserzentrale warnt gegebenenfalls vor Überflutungsgefahren durch Flüsse. Die lokalen Leitstellen, so auch die Feuerwehr Münster, geben Warnungen aus bei örtlichen Gefahrenlagen, etwa bei Großbränden, beim Austritt giftiger Gase oder bei längerandauernden Stromausfällen.

Neben der Warn-App Nina werden Warnmeldungen bei größeren Schadensereignissen auch über den WDR und den Lokalsender Antenne Münster ausgestrahlt. Nina ist die "Notfall-Informations- und Nachrichten-App" des Bundes und löst im Gefahrenfall eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone aus.

Sirenen gehen 2020 in Betrieb

Zudem wird das Stadtgebiet von Münster flächendeckend mit Sirenen bestückt. 50 von 70 Standorten sind zwischenzeitlich mit Sirenen versehen. Sie werden beim nächsten landesweiten Probealarm am 5. März 2020 in Betrieb gehen. In diesem Jahr bleiben sie im münsterischen Stadtgebiet noch stumm.

So verhalten Sie sich bei Sirenen-Alarm richtig

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  • Wann ertönt ein Warnsignal? Ein Warnsignal weist bei einem Notfall auf eine Gefahrenlage hin. Solche Fälle sind zum Beispiel Großbrände, Bombenentschärfungen oder heftige Unwetter. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Im Falle eines Alarms gilt: Ruhe bewahren, Türen und Fenster schließen und die Nachrichten verfolgen. Radiosender informieren zur aktuellen Lage, bei Stromausfall sollte man auf ein Autoradio zurückgreifen. Die Notrufe 110 und 112 darf man nur in einem akuten Notfall wählen - aber nicht, um sich zu informieren.

    Foto: dpa
  • Es gibt drei verschiedene Sirenentöne. Sie haben landesweit eine einheitliche Bedeutung.  Hier können Sie sich die drei Sirenentöne anhören

    Foto: Ansgar Kreuz
  • Die Warnung vor einer Gefahr, also etwa einem Brand oder einer Gefahrstoffausbreitung, ist ein auf- und abschwellendes Heulen. Die Entwarnung ist ein langer Dauerton. 

    Foto: Christoph Reichwein
  • Zur Alarmierung der Feuerwehr erklingen drei Töne hintereinander. 

    Foto: Marcel Kusch
  • Beim Probealarm am Warntag wird erst eine Minute lang Entwarnung, dann eine Minute lang Warnung und dann wieder eine Minute lang Entwarnung zu hören sein.

    Foto: Ludger Warnke
  • Die Warn-App «Nina» wird diesmal nur von einzelnen Kommunen einbezogen. Beim ersten Warntag im September 2018 hatte es Probleme mit der App gegeben , weil der Server überlastet war. 

    Foto: dpa

Die Feuerwehr Münster kann darüber hinaus mit Lautsprecherdurchsagen Warnungen ausgeben, was unter anderem zur Einleitung von Räumungen nach Bombenfunden aus dem Zweiten Weltkrieg genutzt wird. 

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