Farbanschlag auf Laden von AfD-Ratsherr
Lewe: Gewalt nicht akzeptabel

Münster -

Nach dem Farbanschlag auf das Geschäftslokal des AfD-Ratsherrn Martin Schiller hat Oberbürgermeister Markus Lewe zu Beginn der Ratssitzung am frühen Mittwochabend (11. September) eindeutig Stellung bezogen.

Mittwoch, 11.09.2019, 18:08 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 18:29 Uhr
Farbanschlag auf Laden von AfD-Ratsherr: Lewe: Gewalt nicht akzeptabel
Schmiererein auf das Textildruck-Geschäft Schiller auf der Warendorfer Straße Foto: Ahlke

"Ich verurteile diese Tat ausdrücklich", erklärte das Stadtoberhaupt. Gewalt und Übergriffe seien nicht zu akzeptieren. Das ehrenamtliche politische Engagement  dürfe nicht zu Bedrohungen führen, sagte Lewe weiter. Die Auseinandersetzung mit Positionen der AfD müsse mit den Mitteln des demokratischen Rechtsstaats geführt werden. Für seine Stellungnahme erhielt Lewe durch symbolhaftes Tischklopfen Unterstützung der Ratsmitglieder.

Am frühen Montagmorgen waren die Geschäftsräume des AfD-Politikers Schiller , der gleichwohl an der Ratssitzung am Mittwoch teilnahm, mit roter Farbe verunstaltet worden. Schriftzüge, die die AfD verunglimpfen, deuten auf eine politisch motivierte Tat an der Warendorfer Straße hin. Die Kosten für die Beseitigung der roten Farbe auf Fassade und Schaufenstern, muss Schiller nach eigenen Worten selbst tragen. Er bezifferte die Höhe des Schadens unter Verweis auf ein ihm vorliegendes Angebot auf bis zu 3500 Euro.

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Auf den Laden des AfD-Ratsherrn Martin Schiller (r.) wurde kürzlich ein Farbanschlag verübt. Während der Ratssitzung äußerte sich OB Markus Lewe zu der Tat. Foto: Oliver Werner

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