Batterieforschungszentrum
Neue Kritik an Vergabe

Münster/Berlin -

Bei der Vergabe von Fördergeldern zum Aufbau einer Batteriezell-Forschungsfertigung hat es nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung doch Unregelmäßigkeiten gegeben. 

Sonntag, 22.09.2019, 13:04 Uhr aktualisiert: 22.09.2019, 13:28 Uhr
Batterieforschungszentrum: Neue Kritik an Vergabe
Der Forschungsfertigung Batteriezelle, so der offizielle Titel der geplanten Anlage in Amelsbüren, wird eine bundesweite Bedeutung zugemessen. Foto: Krause (ARTVISU)

So soll es zu Beginn der Beratungen der Auswahlkommission eine „Nutzwertananalyse“ der Fraunhofer-Gesellschaft gegeben haben, in der eine Förderung in Höhe von 500 Millionen Euro für den Standort Ulm vorgesehen war. Bei der Analyse lag Münster nur auf dem vierten Platz.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, deren Wahlkreis im Kreis Steinfurt liegt, habe laut diesem Bericht interveniert und gefordert, die Vorgaben zu ändern. Ein Sprecher des Ministeriums wies dies zurück.

Bei der ersten Analyse habe es sich „nur um eine tabellarische Aufarbeitung“ gehandelt. Vor zwei Monaten erhielt Münster den Zuschlag für den Bau eines neuen Batterieforschungszentrum.

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