Klimaalarm
Menschenkette rund um die Promenade geplant

Münster -

Der Protest geht nach dem großen Klimastreik weiter: Das Bündnis Klimaalarm ruft mit vielfältigen Aktionen zur Klimagerechtigkeit auf. Höhepunkt wird am Samstagmittag eine Menschenkette rund um die Promenade sein.

Mittwoch, 25.09.2019, 07:00 Uhr
„Alarmstufe Rot beim Klima“: Die Aktivisten rufen am Samstag zur Menschenkette auf der Promenade auf.
„Alarmstufe Rot beim Klima“: Die Aktivisten rufen am Samstag zur Menschenkette auf der Promenade auf. Foto: rr

Der Protest ist jung, gut organisiert und geht vor allem entschlossen weiter. Das Bündnis Klimaalarm – ein Zusammenschluss von Bundjugend, Ende Gelände, Fossil Free, Fridays for Future , Interventionistische Linke, Sofortiger Atomausstieg und Students for Future – ruft von Donnerstag (26. September) bis Sonntag (29. September) mit vielfältigen Aktionen erneut zur Klimagerechtigkeit auf.

Höhepunkt wird am Samstag (28. September) eine Menschenkette rund um die Promenade sein. Die Veranstalter rechnen gut eine Woche nach dem Klimastreik vom vergangenen Freitag mit über 20 .000 Demonstranten mit mindestens 3000 Teilnehmern. „Wir wollen den Klimaprotest mit vereinten Kräften in die Öffentlichkeit bringen“, sagt Sprecherin Mia Kundy .

Große Klimademo am 20. September 2019

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  • Am Freitagmorgen sind tausende Demonstranten auf dem Prinzipalmarkt in Münster zusammenkommen.

    Foto: Oliver Werner
  • Sie protestieren gegen die aktuelle Klimapolitik und fordern...

    Foto: Oliver Werner
  • ...mehr Einsatz für den Klimaschutz.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Klimastreik am Prinzipalmarkt mal aus einer anderen Perspektive.

    Foto: (c) H&G Luftaufnahmen
  • Nach der Auftaktkundgebung zogen die Demonstranten etwa zwei Stunden lang durch Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • Polizei und Organisatoren zählten mehr als 20.000 Teilnehmer.

    Foto: Oliver Werner
  • Mit teils sehr kreativen Plakaten machten die Demonstranten auf ihr Anliegen aufmerksam.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Auch die noch relativ neue Gruppe "Christians For Future" war mit dabei.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Das Spektrum der Demonstranten war breit.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Gegen 10.30 Uhr setzte sich der Demonstrationszug in Gang.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Dieses fünf Meter breite Nadelöhr an der Salzstraße zwischen der Dominikanerkirche und der Außengastronomie vor dem Karstadt mussten Tausende Demonstranten passieren. Da zur Zeit Bauarbeiten an der Kirche stattfinden, wurde es noch enger als ohnehin schon.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Im Bereich um den Bahnhof kam der Verkehr zum Erliegen. 

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Auch Busse konnten den Hauptbahnhof nicht mehr erreichen.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Kreativer Protest: Eine vierköpfige Gruppe demonstriert in historischen Kostümen mit einem Schild auf dem steht: „Kohle ist so 1850“. Mit dabei: Marina Weisband (2.v.r.), ehemaliges Bundesvorstandsmitglied und politische Geschäftsführerin der Piratenpartei.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Über etwa zwei Kilometer zog sich der Demonstrationszug durch die Stadt.

    Foto: Chiara Pas
  • Diese Gruppe hat Quallen aus Plastikmüll gebastelt.

    Foto: Chiara Pas
  • Die Demonstrierenden auf dem Weg durch den Kreisverkehr.

    Foto: (c) H&G Luftaufnahmen
  • Am Hansaring, wo parallel der "Parking Day" stattfand, bekamen die Demonstranten musikalische Unterstützung vom Straßenrand.

    Foto: Chiara Pas
  • Vor der Bahnunterführung an der Hafenstraße knubbelt es sich.

    Foto: Chiara Pas
  • Etwa eine halbe Stunde lang wurde am Mittag auch der Ludgerikreisel für die Demo gesperrt.

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  • Gegen 13 Uhr erreichte der Demonstrationszug wieder den Prinzipalmarkt.

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  • Dort fand noch die Abschlusskundgebung mit musikalischer Begleitung u.a. von der Band "von Welt" statt.

    Foto: Chiara Pas
  • Foto: Pjer Biederstädt
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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder der Klimademo in Münster.

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  • Foto: Oliver Werner
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  • Foto: (c) H&G Luftaufnahmen
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"Alarmstufe Rot"

Weil es Fünf nach Zwölf in Sachen Klima sei, treffen sich die Münsteraner – die alle in Rot gekleidet sein sollen („Alarmstufe Rot“) – um 12.05 Uhr auf dem Prinzipalmarkt. Nach Reden und Musik schwärmen acht Demons­tra­tionszüge zur Promenade aus. Dort halten sich alle Teilnehmer gegen 13.30 Uhr für zehn Minuten an den Händen und schließen so den Kreis rund um die Innenstadt. Die Straßen, die die Promenade kreuzen, werden in der Zeit gesperrt. Auf der Promenade wird es für Radfahrer zu Behinderungen kommen. „Wir stellen uns schützend vor Münster und sagen mit der Roten Linie der Politik, dass es so nicht weitergeht“, sagt Kundy.

Kritik am Klimapaket

Die weit über 100 jungen Münsteraner, die in den sieben Bündnissen aktiv sind, kritisieren die Klimapolitik und das jüngste Klimapaket der Bundesregierung. Auch die Stadt Münster sei meilenweit von den Zielen, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden, entfernt, sagt Steffen Lambrecht. Das Bündnis fordert unter anderem eine autofreie Innenstadt innerhalb des Rings.

Auftakt der Aktionstage ist am Donnerstag (26. September) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Vom Hambi in die Städte“ ab 19 Uhr im Hörsaal S 10 im Schloss. Greenpeace Münster beteiligt sich und wird am Wochenende eine Kulisse des Prinzipalmarktes auf dem Aasee untergehen lassen. So soll auf den durch die Erderhitzung verursachten Anstieg des Meeresspiegels aufmerksam gemacht.

Weitere Aktionen gibt es auf Klimaalarm-ms.de

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