Digitaler Wettbewerb
Hacken für ein besseres Münster 

Münster -

Sie haben Apps entworfen, die es einfacher machen, sich in Münster zurecht zu finden. Nun wurden beim Wettbewerb „MünsterHack“ die besten Teams ausgezeichnet.

Montag, 30.09.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 04.10.2019, 16:36 Uhr
Die Sieger des Wettbewerbs „Münster-Hack“ wurden geehrt.
Die Sieger des Wettbewerbs „Münster-Hack“ wurden geehrt. Foto: Sputnik GmbH/Maik Porsch

60 Teilnehmer, acht Teams, 36 Stunden Zeit : Das diesjährige „ MünsterHack “ war voll gepackt mit innovativen Ideen zur digitalen Stadtentwicklung. 

Von einer App, die vor Eichenprozessionsspinnern warnt, bis zu einem digitalen Gieß-Verein, der die Pflege der Stadtbäume besser organisieren möchte: Den Ideen, mit denen sich die acht Gruppen des diesjährigen „Münster-Hack“ am Freitag und Samstag beschäftigten, „waren keine Grenzen gesetzt“, meint Alexander Sommer , Informatiker bei Items, einem IT-Dienstleister für die Versorgungsbranche. Er organisierte die Veranstaltung zum dritten Mal mit Ralf Leufkes - ebenfalls von Items - und Sebastian Köffer (Digital Hub Münsterland).

Erster Preis für „Münster Bot“

Beim „Münster-Hack“ „hacken“ sich die Teams in Daten, die von den Stadtwerken oder Medien über Münster und seine Struktur zur Verfügung gestellt wurden. Das Ziel: In kurzer Zeit ein Thema umzusetzen, das innovativ, verwertbar, nachhaltig und nützlich für Münster ist und dieses auch besonders gut zu präsentieren. Eine Jury kürte dann die drei Sieger am Samstagabend in der Halle der Stadtwerke. Der erste Preis ging an „Münster Bot“, ein Computerprogramm, das Informationen rund um Münster sammelt. Potenzielle Nutzer können Informationen ergänzen, wodurch das Programm ständig wachsen würde. Der zweite Preis ging an „Münster Info Hub“, eine Art digitales schwarzes Brett zu aktuellen Veranstaltungen in der Stadt.

Dritter wurde Vincent Dremmer (17) mit seinem Team, das die „Flatmap“, eine digitale Landkarte entwarf, die die Wohnviertel in Münster nach den jeweiligen Vorlieben des Nutzers durchsucht. Den Publikumspreis errang das Team „Grüne Welle“, das eine App zur Vorhersage von Ampelphasen für Fahrradfahrer entwickelt hat.

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