3. Münsteraner Friedenslauf
„Gemeinsam in Vielfalt leben“

Münster -

540 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am Donnerstag am 3. Münsteraner Friedenslauf, der unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander“ stand.

Donnerstag, 10.10.2019, 21:44 Uhr aktualisiert: 11.10.2019, 15:56 Uhr
Kinder von fünf Schulen beteiligten sich am 3. Münsteraner Friedenslauf rund um den Sportplatz von Münster 08.
Kinder von fünf Schulen beteiligten sich am 3. Münsteraner Friedenslauf rund um den Sportplatz von Münster 08. Foto: hpe

Es ist ein eindrucksvolles Zeichen für Vielfalt und Frieden in der Gesellschaft zu einem Zeitpunkt, wo der Terror von Halle ganz Deutschland erschüttert: 540 Kinder und Jugendliche starteten am Donnerstag auf dem 08-Sportplatz zum 3. Münsteraner Friedenslauf unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – gemeinsam in Vielfalt leben“.

Beteiligt waren fünf Schulen. Den Löwenanteil stellte die Mathilde-Anneke-Gesamtschule, die mit allen 460 Kindern an den Start ging. Ebenfalls dabei die Primus-Schule, die Irisschule, die Papst-Johannes-Schule und die Schule an der Beckstraße. Bevor es darum ging, möglichst viele Ein-Kilometer-Runden um das Sportgelände zu drehen, hatten die Schulen private Sponsoren gesucht, die je nach Rundenzahl spendeten.

Unterstützt werden soll so die Projektarbeit des Forums Ziviler Friedensdienst sowie die Arbeit von Pax Christi Münster,. Beide Vereinigungen zeichnen für die Gesamtorganisation des Events verantwortlich. Im Fokus stand dabei die Friedensarbeit in der Konfliktregion Israel und Palästina.

„Der Lauf soll ein deutliches Zeichen für Frieden und damit gegen Kriege, Menschenrechtsverletzungen und Gewalt sowie für Menschenwürde, das Miteinander, Vielfalt und Solidarität sein“, so Daniel Kim Hügel von Pax Christi.

Mit dabei auch Shani Goldman und Ranin Tabarani aus dem israelischen Haifa, die in ihrer Heimat ein Jugendbegegnungszentrum leiten. Geplant ist, die Idee des Friedenslaufs von Münster bald auch in Haifa mit arabischen und jüdischen Jugendlichen umzusetzen.

„Der Lauf ist unsere Antwort auf Rassismus und einen wachsenden Antisemitismus, wie wir ihn aktuell in seiner gewaltsamen Form erfahren mussten“, so Christine Lieser, Projektleiterin des Friedenslaufes.

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