Evangelischer Kirchenkreis Münster
Superintendent Ulf Schlien überraschend gestorben

Münster -

Ulf Schlien ist tot. Völlig überraschend erlag der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Münster in der Nacht zu Montag einem Herzstillstand.

Montag, 14.10.2019, 12:28 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 13:00 Uhr
Ulf Schlien 
Ulf Schlien  Foto: Matthias Ahlke

Der Evangelische Kirchenkreis Münster steht unter Schock: Superintendent Ulf Schlien ist in der Nacht zu Montag völlig überraschend gestorben. Das teilte der Kirchenkreis am Mittag mit. Noch am Sonntag hatte der 57-jährige Theologe in der Apostelkirche zur Einführung des neuen Kreiskantors gepredigt – und schien bei völliger Gesundheit zu sein. Seine Predigt hatte er unter das Thema gestellt: „Gott richtet Menschen auf. Wir sollten in seiner Spur unterwegs sein.“

„Wir sind sprachlos und müssen doch sprechen. Wir sind erstarrt und müssen doch handeln. Wir sind traurig und hoffen auf Trost von dem, in dessen Spur wir gehen.“ Mit diesen Worten informierte der stellvertretende Superintendent des Kirchenkreises, Uwe Völkel , Pfarrerinnen und Pfarrer und Mitarbeitende des Kirchenkreises. „Wir verlieren mit Ulf Schlien einen freundlichen, kollegialen und zugewandten Chef, einen guten Freund und Kollegen. Wir wissen noch gar nicht, was das für jeden Einzelnen von uns bedeutet. Unser Mitgefühl gilt aber vor allem seiner Familie“, erklärte Uwe Völkel. Ulf Schlien war verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder.

Der in Recklinghausen geborene Schlien war erst im Februar 2018 in sein Amt als leitender Theologe des Kirchenkreises eingeführt worden. Er trat damals die Nachfolge von Meike Friedrich an, die ihr Amt aus Krankheitsgründen niedergelegt hatte. Ulf Schlien war seit 1995 als Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde Nordwalde-Altenberge und seit 2009 als Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken tätig.

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