Tag der offenen Tür
Luke Mockridge als sein eigener Doppelgänger in der Halle Münsterland

Münster -

Angela Merkel, Tina Turner, Udo Lindenberg - zum Tag der offenen Tür kamen mehrere Doppelgänger in die Halle Münsterland, um die Besucher zu unterhalten. Unter sie mischte sich der echte Luke Mockridge, wie er jetzt in seiner TV-Show offenbarte.

Dienstag, 15.10.2019, 12:48 Uhr aktualisiert: 15.10.2019, 12:50 Uhr
Tag der offenen Tür: Luke Mockridge als sein eigener Doppelgänger in der Halle Münsterland
Der echte Luke und die falsche Angela: Entertainer Luke Mockridge gab sich beim Tag der offenen Tür in der Halle Münsterland als sein eigenes Double aus. Foto: Maria Conlan

Ohne es zu ahnen sind viele Besucher im Messe- und Congresscentrum Halle Münsterland einem Promi ganz nah gekommen. Mehrere Doppelgänger zogen beim Tag der offenen Tür vor knapp zwei Wochen (29. September) durch die Halle, um die Gäste zu unterhalten. Doch statt eines Luke Mockridge-Doubles mischte sich der echte Entertainer unter die Leute. Das enthüllte er jetzt in seiner TV-Sendung „Luke - die Great Night Show”, auch die Halle Münsterland bestätigte das. Sie sei erst kurz vor dem Dreh von der Produktionsfirma Brainpool informiert worden, dass der echte Luke Mockridge kommen würde, musste das aber zunächst geheim halten. Über das Ergebnis ist man sehr erfreut: Man habe es „sehr charmant geschafft, in einem überregionalen Format, erneut auf unser Haus und Münster aufmerksam zu machen”, freut sich Marketing-Leiterin Birgit Koch über die Sendung.

In dieser berichtet der TV-Spaßvogel, dass er sich vor rund zwei Jahren als sein eigenes Double bei einer Doppelgänger-Agentur angemeldet habe, die erste Buchung sei jetzt von der Halle Münsterland gekommen. „Jetzt musste ich als Luke Mockridge-Double jemanden spielen, der so sein möchte wie ich. Aber er durfte nicht zu nah dran an mir selbst sein, damit das Ganze nicht auffliegt”, erklärt er dem TV-Publikum die verzwickte Ausgangslage.

Der eingespielte Filmbeitrag zeigt, wie sich Mockridge in Münster geschlagen hat. „Du siehst ihm schon verdammt ähnlich”, stellt eine Besucherin fest, „täuschend echt”, findet ein anderer. Weniger überzeugt ist eine Frau, die ihm für seine Imitation nur drei von zehn Punkten gibt. „Man erkennt, dass es nicht Luke ist”, sagt sie.

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Auch der Agentur-Chef wirkt unzufrieden, moniert eine gewisse Lustlosigkeit. „Du musst immer 50 Prozent mehr geben wie das Original als Doppelgänger”, fordert er. 

Für das Original ergeben sich durch den Double-Auftritt neue Möglichkeiten, scherzt er auf der Fernsehbühne: „Das Geile ist: Ich kann jetzt zwei Mal als Luke Mockridge Geld verdienen.” 

Die Gage für seinen Undercover-Auftritt in Münster dürfte jedoch nicht ganz dem entsprechen, was er bei seinem nächsten Besuch in der Halle Münsterland bekommt. Als Original-Luke tritt er am 21. November vor ausverkauftem Haus mit seinem Programm „Welcome to Luckyland” auf.

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