20 Jahre NS-Dokumentation: Villa ten Hompel gratuliert
Idyll und Verbrechen auf dem Obersalzberg

Münster -

„Hitler hat hier nicht das letzte Wort.“ An diesem Punkt waren sich die Veranstalter und Fachleute einig, als das bayerische Finanz- und Heimatministerium jetzt in Berchtesgaden das 20-jährige Bestehen der NS-Dokumentation auf dem Obersalzberg würdigte. Der weit gereisteste Gast kam aus Münster.

Dienstag, 22.10.2019, 12:00 Uhr
Gast mit der weitesten Anreise zum Festakt war nach Worten von Dr. Sven Keller, Projektleiter für das Bau- und Ausstellungsvorhaben im Institut für Zeitgeschichte (IfZ) München, Stefan Querl aus der Villa ten Hompel und von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V. in Münster.
Gast mit der weitesten Anreise zum Festakt war nach Worten von Dr. Sven Keller, Projektleiter für das Bau- und Ausstellungsvorhaben im Institut für Zeitgeschichte (IfZ) München, Stefan Querl aus der Villa ten Hompel und von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V. in Münster. Foto: Nelly Wacker

„Hitler hat hier nicht das letzte Wort.“ An diesem Punkt waren sich die Veranstalter und alle Fachleute nachdrücklich einig, als das bayerische Finanz- und Heimatministerium jetzt mit Ressortchef Albert Füracker und mit den geladenen Gästen in Berchtesgaden das 20-jährige Bestehen der NS-Dokumentation auf dem Obersalzberg würdigte und zum „Blick auf die Baustelle“ des Erweiterungsgebäudes einlud.

Gast mit der weitesten Anreise zum Festakt war nach Worten von Dr. Sven Keller, Projektleiter für das Bau- und Ausstellungsvorhaben im Institut für Zeitgeschichte (IfZ) München, Stefan Querl aus der Villa ten Hompel und von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V. in Münster.

Kollegiale Grüße richtete der stellvertretende Leiter von seinem Vorgesetzten Dr. Christoph Spieker und von Gründungsdirektor Prof. Dr. Alfons Kenkmann aus, heißt es in einer Pressemitteilung der Villa ren Hompel. So sind die Institutionen in Westfalen und im Freistaat über Forschungstransfers und den Erfahrungsaustausch eng verbunden. Kenkmann gehört dem Wissenschaftlichen Beirat der Dokumentation an.

In der NS-Diktatur galt das „Führersperrgebiet“ mit Berghof als zweiter Regierungssitz nach Berlin. Im Schutz der Bergwelt wurden Aktionen des Massenmords und der Okkupation europäischer Länder geplant und durch Befehle oder Besprechungen konkret vorbereitet. „Idyll und Verbrechen“ lautet daher auch der Projektitel des IfZ und seiner Partner für die Ausstellung im Erweiterungsbau, u.a. mit Zugang zu den alten Bunkeranlagen, der in den nächsten Jahren fertiggestellt werden soll.

Allein die „Doku“ besuchen inzwischen jährlich über 170.000 Menschen aus allen Teilen der Erde. Details auf www.obersalzberg.de

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