Konzert in der Halle Münsterland
Götz Alsmanns Arrivederci

Münster -

„Azzurro“, „Volare“, „Arrivederci“ – das flutscht: „Götz Alsmann . . .  in Rom“ ist eines der erfolgreichsten Jazzschlager-Programme aller Zeiten. Wer es noch nicht gehört hat: Am 7. Dezember tritt Götz Alsmann in der Halle Münsterland auf.

Donnerstag, 07.11.2019, 13:00 Uhr
Götz Alsmann und die Ewige Stadt – sind sie nicht wie füreinander geschaffen? Am 7. Dezember erklingt „Götz Alsmann . . . in Rom“ zu letzten Mal in der Halle Münsterland.
Götz Alsmann und die Ewige Stadt – sind sie nicht wie füreinander geschaffen? Am 7. Dezember erklingt „Götz Alsmann . . . in Rom“ zu letzten Mal in der Halle Münsterland. Foto: Fabio Lovino

Manchmal, erzählt Götz Alsmann , erkennt man Italiener im Publikum. Die singen die Lieder des „Rom“-Programms mit – auf Italienisch, versteht sich: inbrünstig und voller Begeisterung. Wenn sich nach dem Konzert noch ein Gespräch ergibt, erfährt der Meister, dass die italienischen Musikfreunde die von ihm arrangierten Titel sehr gut kennen. Nicht aus erster Hand, aber doch aus dem Plattenschrank ihrer Eltern und Großeltern. Und wenn sie ihm dann eine CD abkaufen, tun sie es „für Mammà . . .“

Die Italiener kennen ihre eigenen Lieder – bene, das ist zu erwarten. Der Witz ist: Die Deutschen kennen diese Lieder auch. Und zwar sowohl im italienischen Original als auch in deutscher Fassung. „Azzurro“, „Volare“, „Arrivederci“ – das flutscht.

Unverwechselbare Melodien

Vor zwei Jahren stellte Götz Alsmann sein Rom-Programm vor: Es ist der Abschluss einer Städte-Trilogie, die 2011 in Paris begann und 2014 in New York fortgesetzt wurde. Die Alsmann-Band – Altfrid M. Sicking (Vibraphon), Ingo Senst (Kontrabass), Markus Paßlick (Percussion) und Rudi Marhold (Schlagzeug) – hatte sich im April 2017 in der Ewigen Stadt in Klausur begeben und in Ennio Morricones „Forum Music Village“-Studio die Klassiker des italienischen Schlagers aufbereitet.

Neujahrskonzert 2019 mit Götz Alsmann im Theater Münster

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  • Götz Alsmann ist auch 2019 wieder der Star der Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Mit "Viva España!" sind die Konzerte überschrieben - deshalb kam das Sinfonieorchester Münster in Rot-schwarz.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Generalintendant Ulrich Peters begrüßte das Publikum.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sinfonieorchester Münster spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Golo Berg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Konzerte im Großen Haus sind restlos ausverkauft - wie hier die Premiere am Neujahrs-Nachmittag.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann erklärte die Stücke und spielte zusammen mit seiner Band und dem Orchester viele Lieder.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Sinfonieorchester Münster ist ebenfalls in jedem Jahr dabei.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Begleitet wurde Götz Alsmann nicht nur vom Orchester, sondern auch seiner angestammten Band - hier Percussionist Markus Paßlick.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann ist auch 2019 wieder der Star der Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Generalintendant Ulrich Peters begrüßte das Publikum.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Generalintendant Ulrich Peters begrüßte das Publikum.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sinfonieorchester Münster spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Golo Berg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann ist auch 2019 wieder der Star der Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann ist auch 2019 wieder der Star der Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann ist auch 2019 wieder der Star der Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann ist auch 2019 wieder der Star der Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann ist auch 2019 wieder der Star der Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann ist auch 2019 wieder der Star der Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Begleitet wurde Götz Alsmann nicht nur vom Orchester, sondern auch seiner angestammten Band - hier Percussionist Markus Paßlick.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Begleitet wurde Götz Alsmann nicht nur vom Orchester, sondern auch seiner angestammten Band.

    Foto: Gunnar A. Pier

Bei keinem anderen Städte-Programm, bekennt Götz Alsmann, war es so leicht, das Publikum in Schwingung zu bringen. „Paris“ war vielleicht ähnlich, wenn auch nicht ganz so volkstümlich, und das „Broadway“-Programm scheint vor allem Kenner und Liebhaber angesprochen zu haben. An die Popularität von Rom reicht New York nicht heran.

Die italienischen Lieder klingen im jazzigen Alsmann-Sound wie neu, mit ihren unverwechselbaren Melodien und deutschen Übersetzungen aber doch vertraut. Eine besondere Magie geht von ihnen aus, sagt der Maestro: „Die Leute singen sogar die Lieder mit, die sie gar nicht kennen.“

240 Auftritte in zweieinhalb Jahren

Entsprechend erfolgreich war die Tournee, die unter anderem in die Kölner Philharmonie, das Münchner Prinzregententheater, das Leipziger Gewandhaus und gleich mehrfach in die Hamburger Laeisz­halle führte – 240 Auftritte in zweieinhalb Jahren, inklusive Open-Air-Konzert beim Katholikentag vor dem St.-Paulus-Dom. Aber einmal muss Schluss sein: Zum allerletzten Mal wird „Rom“ am 18. Dezember am Ort seiner Premiere gespielt, im Konzerthaus Dortmund.

Zuvor aber lässt sich Götz Alsmann noch einmal in seiner Heimatstadt Münster hören: Am 7. Dezember (Samstag) erklingt das Rom-Programm um 20 Uhr in der Halle Münsterland.

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Karten gibt es unter anderem im WN-Ticketshop am Prinzipalmarkt 13-14.

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