Vortrag über das „Zootier des Jahres“
Keiner ist stärker bedroht als die Gibbons

Münster -

Im Allwetterzoo Münster selbst gibt es zwar keine Gibbons, in dessen kambodschanischen Artenschutzprojekt allerdings schon. Deshalb wird am Donnerstag (7. November) der Autor Anthony Sheridan über die menschenartigen Affen berichten, die stärker bedroht sind als Gorillas oder Schimpansen.

Donnerstag, 07.11.2019, 12:00 Uhr
Gibbons sind die am stärksten bedrohten menschenartigen Affen. Die Auszeichnung „Zootier des Jahres“ soll ihnen zu größerer Aufmerksamkeit verhelfen.
Gibbons sind die am stärksten bedrohten menschenartigen Affen. Die Auszeichnung „Zootier des Jahres“ soll ihnen zu größerer Aufmerksamkeit verhelfen. Foto: pd

Am heutigen Donnerstag kommt Anthony Sheridan in den Allwetterzoo und wird über das „Zootier des Jahres“, den Gibbon, erzählen.

Gibbons sind die am stärksten bedrohten menschenartigen Affen und stehen Gorilla, Schimpanse und Co. als Schwestergruppe gegenüber. In der allgemeinen Wahrnehmung spielt dieser Status jedoch noch keine große Rolle, wie der Allwetterzoo in einer Ankündigung schreibt.

Für eine verstärkte Aufmerksamkeit soll die Auszeichnung als „Zootier des Jahres“ sorgen. Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) hat die Initiative ins Leben gerufen, die vom Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) sowie weiteren Institutionen und Einrichtungen, unter anderem dem Allwetterzoo, unterstützt wird. Die in diesem Jahr eingeworbenen Spenden gehen an zwei Schutzprojekte in Laos und in Vietnam.

Zentren kümmern sich um verletzte Tiere

Im Münsteraner Zoo selbst sind keine Gibbons beheimatet, wohl aber in dessen kambodschanischen Artenschutzprojekt, dem ACCB. In diesem Zentrum werden verletzte und beschlagnahmte Tiere aufgenommen, medizinisch versorgt und es wird versucht, die sehr sozialen Tiere aneinander zu gewöhnen.

Anthony Sheridan, unter anderem Autor des Buches „Europas Zoo unter der Lupe: Sheridans Handbuch der Zoos in Europa“, wird ab 19 Uhr in der Zooschule sowohl die Tiere als auch die Schutzprojekte/-maßnahmen vorstellen. Der Vortrag auf Deutsch ist kostenlos.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
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