Karneval: Jugendbeauftragte trafen sich
Tanzgruppen vernetzen sich

Münster -

Die Jugend- und Tanzbeauftragten der münsterischen Karnevalsgesellschaften haben sich getroffen. Sie wollen künftig die Auftrittstermine der Tanzgruppen koordinieren.

Donnerstag, 07.11.2019, 10:00 Uhr
Auf Einladung von Monika Westenberg trafen sich Carsten Paals, Dagmar Krautwald (hinten,v.r.), Nadine Meyfarth, Sabrina Plümpe und Heike Dülberg (vorn, v.r.), um die Zusammenarbeit der Karnevalsgesellschaften mit Tanzgruppen zu realisieren.
Auf Einladung von Monika Westenberg trafen sich Carsten Paals, Dagmar Krautwald (hinten,v.r.), Nadine Meyfarth, Sabrina Plümpe und Heike Dülberg (vorn, v.r.), um die Zusammenarbeit der Karnevalsgesellschaften mit Tanzgruppen zu realisieren. Foto: Wolfram Linke

Gemeinsam geht‘s besser – getreu dieser Tatsache trafen sich am Dienstagabend im Restaurant „Scharfer Zahn“ die Jugend- und Tanzbeauftragten der münsterischen Karnevalsgesellschaften, die auch Tanzgruppen haben. Auf Einladung der ZiBoMo-Jugendbeauftragten Monika Westenberg diskutierten Heike Dülberg, Nadine Meyfarth, Carsten Paals (KG Freudenthal), Sabrina Plümpe, Narrenzunft vom Aasee (NZA), und Dagmar Krautwald, Tanzsportverein Die Schlossgeister (TSV), über mögliche Wege einer Zusammenarbeit im Karneval . Ziel, so Westenberg, sei es unter anderem, die Auftrittstermine zu koordinieren.

Wenn etwa eine Tanzgruppe als Begleitung bei der Rundfahrt des Stadtjugendprinzenpaares aufgrund von Krankheit ausfalle oder ein Termin zu spät für jüngere Akteure gelegt sei, könne die Tanzformation einer anderen KG nach Absprache einspringen. Um die kommunikativen Wege möglichst kurz zu halten, richteten die Vereinsvertreter eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe ein. Begrüßt wurde auch die Idee, Auftritte zu tauschen. Die Schlossgeister-Amazonen würden dann bei der KG ZiBoMo auftreten und die Tanzgruppe Blau-Gelb bei den Schlossgeistern.

„Das“, so Monika Westenberg, „brächte nicht nur mehr Abwechslung auf die Bühnen, sondern wäre für die Tänzerinnen eine gute Gelegenheit, sich einmal woanders zu präsentieren.“ Das sorge zudem für zusätzliche Motivation und größeres Interesse beim Publikum, wenn bei sechs Veranstaltungen – wie in Wolbeck – auch einmal andere Tanzgruppen auftreten. Eine Kooperation habe viele Vorteile bei der ehrenamtlichen Arbeit im Hintergrund. Das reiche von Schminktipps bis zum gemeinsamen Bestellen von Schuhen – bei größeren Mengen gibt es Rabatt.

Diskutiert wurde auch eine gemeinsame Homepage für den Verkauf nicht mehr benötigter Kostüme. Diese Ergebnisse sollen nun in die Vorstände getragen werden, um sie möglichst bald umsetzen zu können. Nächstes Ziel: Monika Westenberg ( monika.westenberg@zibomo.de) wird jetzt auch alle anderen Gesellschaften mit Tanzgruppen ansprechen und sie zum Mitwirken einladen, um möglichst hohe Synergieeffekte zu erzielen.

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