Forderung der „Fridays for Future“-Aktivisten
Klimaneutralität: Es wird sehr teuer

Münster -

Münster soll bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Das fordern die Aktivisten von „Fridays for Future“. Finanziell ist das aber kaum zu stemmen.

Donnerstag, 07.11.2019, 18:32 Uhr aktualisiert: 07.11.2019, 18:34 Uhr
Die Klimaaktivisten machen Druck auf die Ratspolitik, um mehr Anstrengungen im Bereich Klimaschutz zu unternehmen.
Die Klimaaktivisten machen Druck auf die Ratspolitik, um mehr Anstrengungen im Bereich Klimaschutz zu unternehmen. Foto: Matthias Ahlke

Die Stadt Münster hat die Forderungen der Initiative „ Fridays for Future “ unter dem Titel „Klimaneutralität bis 2030“ einer Prüfung unterzogen und eine „grobe Kostenschätzung“ zu den einzelnen Punkten vorgelegt. Würden alle – wie gewünscht – umgesetzt, kämen auf die Stadt in den nächsten zehn Jahren Ausgaben von weit mehr als einer Milliarde Euro zu.

So müssten beispielsweise 110 Millionen Euro pro Jahr allein in den Bau von Photovoltaikanlagen investiert werden, um die stetige Steigerung der Produktion erneuerbarer Energien zu garantieren. Dafür würden enorme Flächen benötigt.

Zielhorizont für das Jahr 2050

Zwar seien die Forderungen von „Fridays for Future“ aus Sicht der Stadt zu begrüßen, zugleich seien die zeitlichen Vorstellungen zur Umsetzung bis 2030 „extrem ambitioniert“. Zum Vergleich wird der Masterplan „100 % Klimaschutz“ herangezogen, der als Zielhorizont das Jahr 2050 ausgibt: Bis dahin müsste in Münster der Energieverbrauch um fast 70 Prozent reduziert werden. Das gilt bereits als große Herausforderung und immenser Kraftakt, wie es im Papier aus dem Nachhaltigkeitsdezernat heißt.

Die Klimaaktivisten fordern unterdessen Jahr für Jahr mehr energetische Sanierung von Altbauten (Kostenpunkt bis zu 20 Millionen Euro im Jahr), eine City-Maut, ein neues Metrobus-System sowie je einen neuen Baum pro Einwohner und Jahr.

Große Klimademo am 20. September 2019

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  • Am Freitagmorgen sind tausende Demonstranten auf dem Prinzipalmarkt in Münster zusammenkommen.

    Foto: Oliver Werner
  • Sie protestieren gegen die aktuelle Klimapolitik und fordern...

    Foto: Oliver Werner
  • ...mehr Einsatz für den Klimaschutz.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Klimastreik am Prinzipalmarkt mal aus einer anderen Perspektive.

    Foto: (c) H&G Luftaufnahmen
  • Nach der Auftaktkundgebung zogen die Demonstranten etwa zwei Stunden lang durch Münster.

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  • Polizei und Organisatoren zählten mehr als 20.000 Teilnehmer.

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  • Mit teils sehr kreativen Plakaten machten die Demonstranten auf ihr Anliegen aufmerksam.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Auch die noch relativ neue Gruppe "Christians For Future" war mit dabei.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Das Spektrum der Demonstranten war breit.

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  • Gegen 10.30 Uhr setzte sich der Demonstrationszug in Gang.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Dieses fünf Meter breite Nadelöhr an der Salzstraße zwischen der Dominikanerkirche und der Außengastronomie vor dem Karstadt mussten Tausende Demonstranten passieren. Da zur Zeit Bauarbeiten an der Kirche stattfinden, wurde es noch enger als ohnehin schon.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Im Bereich um den Bahnhof kam der Verkehr zum Erliegen. 

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  • Auch Busse konnten den Hauptbahnhof nicht mehr erreichen.

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  • Kreativer Protest: Eine vierköpfige Gruppe demonstriert in historischen Kostümen mit einem Schild auf dem steht: „Kohle ist so 1850“. Mit dabei: Marina Weisband (2.v.r.), ehemaliges Bundesvorstandsmitglied und politische Geschäftsführerin der Piratenpartei.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Über etwa zwei Kilometer zog sich der Demonstrationszug durch die Stadt.

    Foto: Chiara Pas
  • Diese Gruppe hat Quallen aus Plastikmüll gebastelt.

    Foto: Chiara Pas
  • Die Demonstrierenden auf dem Weg durch den Kreisverkehr.

    Foto: (c) H&G Luftaufnahmen
  • Am Hansaring, wo parallel der "Parking Day" stattfand, bekamen die Demonstranten musikalische Unterstützung vom Straßenrand.

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  • Vor der Bahnunterführung an der Hafenstraße knubbelt es sich.

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  • Etwa eine halbe Stunde lang wurde am Mittag auch der Ludgerikreisel für die Demo gesperrt.

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  • Gegen 13 Uhr erreichte der Demonstrationszug wieder den Prinzipalmarkt.

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  • Dort fand noch die Abschlusskundgebung mit musikalischer Begleitung u.a. von der Band "von Welt" statt.

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  • Foto: Pjer Biederstädt
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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder der Klimademo in Münster.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Foto: Oliver Werner
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  • Foto: (c) H&G Luftaufnahmen
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