Kampfmittelfund
Weltkriegsbombe am Lechtenbergweg entschärft

Münster -

Auf einem Baugrundstück am Lechtenbergweg in Münsters Süden ist am Mittwochmittag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt worden. Wegen des Kampfmittelfunds kam es zu Evakuierungsmaßnahmen. Um 16.55 Uhr gab die Feuerwehr Entwarnung.

Mittwoch, 13.11.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 13.11.2019, 17:44 Uhr
 
Erfolgreiche Entschärfung am Lechtenbergweg: Die Kampfmittelbeseitiger (v.l.) Peter Asmussen, Patricia Heine und Horst Schöwe haben die 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Foto: Oliver Werner

"Die Bombe ist entschärft", sagte Feuerwehrsprecher Jörg Rosenkranz um kurz vor 17 Uhr am Mittwochnachmittag. Experten hatten die 250 Kilogramm schwere, britische Fliegerbombe mit Zünder unschädlich gemacht. Kurz darauf sind die Sperrungen aufgehoben worden. "Die Straßen sind wieder befahrbar", sagte Rosenkranz.

Wegen des Kampfmittelfundes kam es in einem 250-Meter-Radius rund um den Fundort am Lechtenbergweg zu Evakuierungsmaßnahmen, betroffen von der Sperrung waren auch Teile des Gewerbegebiets rund um die Trauttmansdorffstraße. 210 Haushalte waren laut Feuerwehr von der Evakuierung betroffen. Für Betroffene hatte die Feuerwehr eine Betreuungsstelle am Gustav-Stresemann-Weg beim ASB eingerichtet.

Kampfmittelfund am Lechtenbergweg

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  • Am 12. November 2019 untersuchten Experten einen Verdachtspunkt auf einem Baugrundstück am Lechtenbergweg in Münsters Süden. Die Überprüfung musste am Abend wegen der einsetzenden Dunkelheit abgebrochen werden.

    Foto: Oliver Werner
  • Bei weiteren Untersuchungen am Vormittag des 13. Novembers stellte sich der Verdacht als begründet dar: Das verdächtige Objekt entpuppte sich als Weltkriegsbombe. 

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  • Bei dem Fund im Erdreich handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere, britische Fliegerbombe mit Zünder. 

    Foto: Oliver Werner
  • Daraufhin wurden die Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet, von denen 210 Haushalte betroffen sind.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Fundort wurde in einem 250-Meter-Radius abgesperrt und bis zum Abschluss der Entschärfungsarbeiten einige Straßen im betroffenen Bereich für Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Passanten gesperrt.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Polizei musste den Verkehr umleiten, nachdem der Fundort weiträumig abgesperrt worden war.

    Foto: Oliver Werner
  • Für betroffene Anwohner hatte die Feuerwehr eine Betreuungsstelle eingerichtet.

    Foto: Oliver Werner
  • Um 16.55 Uhr gab die Feuerwehr schließlich Entwarnung: "Die Bombe ist entschärft", teilte Feuerwehrsprecher Jörg Rosenkranz mit.

    Foto: Oliver Werner
  • Kurz darauf wurden die Sperrungen wieder aufgehoben worden. 

    Foto: Oliver Werner

Im betroffenen Bereich hat es wegen der Sperrungen Verkehrsbehinderungen gegeben. Für die Entschärfung wurden Teilbereiche der Trauttmansdorffstraße, Schuckertstraße, der Straße An den Loddenbüschen, die Kleingartenanlage „Am Lechtenbergweg“, der Lechtenbergweg selbst, der Leinpfad (Fahrradweg) am Kanal und der Dortmund-Ems-Kanal für alle Anwohner wie auch für Verkehrsteilnehmer gesperrt. 

Die Suche nach dem Blindgänger war bereits am Dienstag gestartet. Wegen einsetzender Dunkelheit konnten die Arbeiten jedoch nicht beendet werden. 

Bus-Umleitungen

Für die Entschärfungen müssen die Stadtwerke die Linie 17 umleiten. Zwischen den Haltestellen Agravis und Höltenweg fahren die Busse in beiden Richtungen über Umgehungsstraße, Albersloher Weg und Loddenheide. Die Haltestellen Umgehungsstraße, Robert-Bosch-Straße, Siemensstraße, Geister Landweg, Schuckertstraße und Trauttmansdorffstraße können nicht angefahren werden. An der Haltestelle An den Loddenbüschen hält der Bus auf der Straße Loddenheide. 

Als Ersatzhaltestellen empfehlen die Stadtwerke Agravis (für Umgehungsstraße und Robert-Bosch-Straße), An den Loddenbüschen (für Trauttmansdorffstraße) sowie die Haltestellen Alte Reitbahn und Preußenstadion der Linien 1, 5 und 9 (für Siemensstraße, Geister Landweg und Schuckertstraße).

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