Mittwochstreff im Stadtmuseum
Anschluss an die großstädtische Moderne

Münster -

Der Erste Weltkrieg war in vielerlei Hinsicht eine Zäsur. Auch in der Architektur Münsters, wo Backsteinexpressionismus und Bauhaus die verspielten Stile früherer Jahrhunderte ablösten. Dr. Alfred Pohlmann begibt sich beim nächsten Mittwochstreff mit seinen Zuhörern auf die Suche nach Architektur der 1920er-Jahre.

Dienstag, 12.11.2019, 12:00 Uhr
Beim nächsten Mittwochstreff geht es um die Architektur der 1920er-Jahre in Münster. Ein Beispiel ist das Bauhaus-Gebäude an der Ludgeristraße.
Beim nächsten Mittwochstreff geht es um die Architektur der 1920er-Jahre in Münster. Ein Beispiel ist das Bauhaus-Gebäude an der Ludgeristraße. Foto: Dr. Alfred Pohlmann

Was ist in der Baukunst eine Kaffeemühle? Dieser und vielen anderen Fragen geht der Mittwochstreff „Vom Backstein bis zum Bauhaus . Architektur der 1920er Jahre in Münster“ mit Dr. Alfred Pohlmann am morgigen 13. November im Stadtmuseum nach.

Mit dem Ersten Weltkrieg endete in Münster der Historismus mit seinen verschiedenen Spielarten zwischen Neugotik und Neorenaissance. Die Stadt suchte Anschluss an die großstädtische Moderne.

Erste Hochhäuser entstehen

Der Siedlungsbau wurde in schlichten Formen des Reformstils vorangetrieben, daneben plante man in Münster die ersten Hochhäuser, wie es in einer städtischen Ankündigung heißt.

Der Backsteinexpressionismus hinterließ seine unverwechselbaren Spuren, gleichzeitig keimte aber auch schon der Bauhausstil auf. Der Mittwochstreff beginnt um 16.30 Uhr. Treffpunkt ist das Museumsfoyer (Eintritt: fünf, ermäßigt drei Euro).

Backsteinexpressionismus an der Scharnhorststraße.

Backsteinexpressionismus an der Scharnhorststraße. Foto: Dr. Alfred Pohlmann

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