Bericht zum 200.000-Euro-Topf
202 Lastenräder und 204 Anhänger gefördert

Münster -

Das Interesse war riesig, als die Stadt Münster im Frühjahr 200.000 Euro zur Förderung von Lastenrädern zur Verfügung stellte. Jetzt wurde Bilanz gezogen.

Mittwoch, 20.11.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 20.11.2019, 11:34 Uhr
Lastenräder sind in Münster sehr beliebt. Das Förderprogramm der Stadt kam gut an.  
Lastenräder sind in Münster sehr beliebt. Das Förderprogramm der Stadt kam gut an.   Foto: Presseamt Münster

Der 200.000 Euro umfassende Topf, den die Stadt Münster in März aufgelegt hat, um die Anschaffung von Lastenrädern zu fördern, kam insgesamt 406 Antragstellern zugute. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Stadtverwaltung jetzt dem Rat vorgelegt hat.

Konkret wurden 202 Lastenfahrräder (darunter 178 mit E-Motor und 24 ohne) sowie 204 Anhänger gefördert. Die Nachfrage war so groß, dass die Fördersumme bereits nach sechs Wochen vergeben war.

Die Förderquote lag bei 30 Prozent des Kaufpreises, in absoluten Zahlen lag die Obergrenze für Anhänger bei 100 Euro und für elektrisch betriebene Lastenfahrräder bei 1000 Euro. Der durchschnittliche Kaufpreis der geförderten Lastenräder betrug 3860 Euro, bei Anhängern 645 Euro.

In der Auswertung der Anträge machten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Beobachtung, dass auffällig viele Antragsteller zwischen 30 und 39 Jahre alt waren. Örtliche Schwerpunkte konnten nicht ermittelt werden.

Für den geplanten Fall der Wiederholung macht die Stadtverwaltung den Vorschlag, zwischen der Beschlussfassung beziehungsweise der öffentlichen Verkündung der Förderung und dem tatsächlichen Beginn der Förderung mehr Zeit verstreichen zu lassen. So könnten übereilte Kaufentscheidungen vermieden werden.

Zum Hintergrund: Erst mit Beginn der Förderperiode dürfen die Fahrzeuge gekauft werden. Zugleich gibt es bei einzelnen Produkten aber „nicht unerhebliche Lieferfristen“, wie es im Bericht heißt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7077550?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Kampf gegen Plastikfolie und Einwegbecher
Einwegverpackungen sollen reduziert werden.
Nachrichten-Ticker