„Students for Future“
Streikwoche für den Klimaschutz

Münster -

Die „Students for Future“-Bewegung aus Münster veranstaltet eine Klimastreikwoche. Dabei geht es nicht darum, den Uni-Betrieb lahmzulegen, sondern in möglichst vielen Veranstaltungen über Möglichkeiten für den Klimaschutz zu informieren.

Dienstag, 26.11.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 26.11.2019, 10:18 Uhr
Zur Auftaktveranstaltung der Klimastreikwoche der Bewegung „Students for Future“ informierten (v.l.) Max Siekmann, Gelieza Kötterheinrich, Ramez Ekbal und Josephine Fahr über das Programm.
Zur Auftaktveranstaltung der Klimastreikwoche der Bewegung „Students for Future“ informierten (v.l.) Max Siekmann, Gelieza Kötterheinrich, Ramez Ekbal und Josephine Fahr über das Programm. Foto: mfe

„Das Paket, das die Bundesregierung zum Klimaschutz aufgelegt hat, ist uns zu wenig“, sagt Josephine Fahr . Gemeinsam mit anderen Studierenden organisiert sie die Klimastreikwoche der münsterischen „Students for Future“-Bewegung. „Wir wollen den Druck auf die Politik erhöhen, damit sich endlich etwas bewegt.“

1000 Teilnehmer erwartet

An der Auftaktveranstaltung im Schloss nahmen nur knapp 30 Studierende teil. Zur Abschluss-Demo am Freitag (29. November) rechnet Ramez Ekbal allerdings mit etwa rund 1000 Teilnehmern. „Wir wollen das Thema Klimaschutz insgesamt mehr in den Mittelpunkt der universitären Bildung rücken und auch Personen zugänglich machen, die nicht studieren“, sagt Ekbal.

Deshalb seien die Veranstaltungen in der Klimastreikwoche öffentlich. Es gehe nicht darum, den Uni-Betrieb zu bestreiken, sagt Ekbal. Deshalb fänden auch Vorlesungen statt, einige Dozenten in unterschiedlichen Fachbereichen hätten aber ihre ursprünglich geplanten Themen geändert und den Anliegen der Klimaschutzbewegung angepasst.

Zudem wollen die Studenten die lokalen Ziele ihrer Gruppe öffentlich machen. „Wir fordern, dass das Studierendenwerk nur noch vegane und vegetarische Gerichte anbietet. Außerdem wollen wir erreichen, dass die Universität ihre CO-Bilanz offenlegt und künftig vor allem in Sachen Energieverbrauch nachhaltiger arbeitet“, erklärt Ekbal.

Globaler Klimastreik

Die Klimastreikwoche endet am Freitag (29. November) mit der Teilnahme an der globalen Demoveranstaltung. In Münster treffen sich die Studierenden für eine „Zubringerdemo“ um 11.15 Uhr an der Stubengasse. Die eigentliche Demo unter dem Titel „Münster kann mehr“ beginnt um 12 Uhr am Hauptbahnhof und endet am Schlossplatz.

Zum Thema

Das Programm mit Vorträgen, Workshops und Vorlesungen der Klimastreikwoche haben die „Students for Future“ im Internet veröffentlicht.

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