ÖPNV-Regelung für Bus und Bahn
Alle Fahrten an den Adventssamstagen in Münster kostenlos

Münster -

Jedes Jahr im Advent wird es voll in Münster. Die Stadt startet deshalb eine ÖPNV-Offensive. An den vier Samstagen sind alle Fahrten innerhalb des Stadtgebietes mit Bus und Bahn kostenlos.

Dienstag, 26.11.2019, 19:00 Uhr
Mit dem Bus zum Weihnachtsmarkt fahren, das können Münsteraner an den Adventssamstagen kostenlos.
Mit dem Bus zum Weihnachtsmarkt fahren, das können Münsteraner an den Adventssamstagen kostenlos. Foto: Oliver Werner

Die Botschaft, die unters Volk gebracht werden soll, ist einfach: Jeder, der an einem Adventssamstag 2019 im Stadtgebiet Münster in einen Bus oder in eine Bahn steigt und innerhalb des Stadtgebietes auch wieder aussteigt, fährt umsonst. Das Angebot gilt den ganzen Tag über – bis Mitternacht.

Über den neuen „ÖPNV zum Nulltarif“, der am 30. November sowie am 7., 14. und 21. Dezember gelten soll und den sich die Stadt Münster 450 000 Euro kosten lässt, wurde schon viel gesprochen.

Kostenloses Parken am Coesfelder Kreuz 

Am Dienstag stellten Stadtwerke, Stadt, die Initiative Starke Innenstadt (ISI) und die Universität das Konzept noch einmal vor. Die Uni saß in der Person von Manfred Kuypers, Dezernent für zen­trale Dienstleistungen, deshalb mit am Tisch, weil auch das Uni-Parkhaus am Coesfelder Kreuz kostenlos genutzt werden kann. Und von dort geht es im Fünf-Minuten-Takt kostenlos in die Innenstadt.

Die Weihnachtsmärkte 2019 in Münster

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  • Immer ein beliebter Treffpunkt: Der Glühweinstand im Rathausinnenhof. Der größte und älteste Weihnachtsmarkt in Münster bietet eine große Auswahl an Schmuck- und Kunstgewerbeständen, ein Kinderkarussell und vielseitige kulinarische Angebote für Groß und Klein. Er öffnet, wie alle Weihnachtsmärkte in Münster, am 25. November. Der Weihnachtsmarkt am Rathaus ist bis zum 23. Dezember geöffnet.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Eine sechs Meter hohe Holzpyramide, ein prächtige Krippe und eine Märchenwelt sorgen für weihnachtliche Stimmung auf dem Aegidii-Weihnachtsmarkt. Neben vielen attraktiven Verkaufsständen lockt zudem ein schönes Glockenspiel, das zu jeder halben Stunde erklingt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Am Fuße von St. Lamberti öffnet der Lichtermarkt seine Buden. Umgeben von historischen Bogenhäusern und neben einer großen Weihnachtstanne funkeln dort Lichter und Weihnachtsschmuck um die Wette. Ein weiteres Kennzeichen sind die kleinen blauen Spitzdachhäuschen. Der Lichtermarkt schließt bereits am 22. Dezember.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Rund um das Denkmal des münsterschen Kiepenkerls ist wieder ein kleines Weihnachtsdorf angesiedelt. Urige Stände mit westfälischen Spezialitäten und vielfältigem Kunsthandwerk laden hier ebenso zum Verweilen wie zum gemütlichen Genießen ein. Denn das Weihnachtsdorf am Kiepenkerl bietet auch kulinarische Angebote.

    Foto: Tim Lehmann
  • Der Jüngste unter den Fünfen: Der Giebelhüüskesmarkt erfreut seine Besucher mit jeder Menge Handwerkskunst und einer Vielzahl besonderer Leckereien. Die einzigartigen Kulisse der Überwasserkirche verleiht ihm zudem ein besonders romantisches Ambiente. Wie der Lamberti-Lichtermarkt schließt auch der Giebelhüüskesmarkt bereits am 22. Dezember.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Weihnachtsmarkt auf dem Mühlenhof lockt mit westfälischen Köstlichkeiten und jeder Menge Handwerk. An allen vier Adventswochenenden öffnet der Markt  samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr. Der Eintritt in das Freilichtmuseum kostet für Erwachsene 5 Euro, für Kinder 3 Euro.

    Foto: Anna Spliethoff

„Das ist eine wunderbare Geste an unsere Gäste“, umschrieb der ISI-Vorsitzende Tobias Viehoff das Angebot, das es möglichst vielen Menschen ermöglichen solle, auch unter Verzicht auf das Auto in Münsters City ihre Weihnachtseinkäufe tätigen zu können.

Stadtbaurat Robin Denstorff meinte: „Ein Weihnachtsgeschenk für die Münsteranerinnen und Münsteraner.“ Aber auch für Auswärtige, denn mit dem kostenlosen Bus- und Bahnangebot kann es beispielsweise sehr attraktiv sein, die Park-and-Ride-Parkplätze am Preußen-Stadion, an der Weseler Straße oder an der Feuerwache 2 anzusteuern. Auch die Parkplätze an den Bahnhöfen in Albachten, Hiltrup oder Sprakel dürften einen Run erleben, weil man von dort in wenigen Minuten am Hauptbahnhof ist.

Stadtwerke stocken auf

Die Stadtwerke, die an normalen Samstagen durchschnittlich 70 000 Menschen befördern, streben für die vier Adventssamstage jeweils etwa 115 000 bis 130 000 Fahräste an, so ihr Geschäftsführer Frank Gäfken. Im vergangenen Jahr waren es an den vier Adventssamstagen jeweils rund 95 000 Fahrgäste.

Um die Menge bewältigen zu können, will das Unternehmen rund 25 Prozent mehr Busse auf die Straße bringen. Auch nach dem Wechsel ins Nachtbus-Netz ab 20 Uhr fahren die Busse noch bis Mitternacht im 15-Minuten-Takt und damit doppelt so oft wie sonst.

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