Festival der Vielfalt
Die bunte Stadt an einem Ort erlebbar

Münster -

Premiere: Am Donnerstag (28. November) findet von 15 bis 22 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus, Friedrich Straße 10, das erste „Festival der Vielfalt“ statt – mit siebenstündigem Bühnenprogramm.

Mittwoch, 27.11.2019, 21:00 Uhr
Die Moderatoren des Bühnenprogramms des Festivals der Vielfalt bei der Abschlussbesprechung: Jan Große Nobis (von links), Jürgen Buxbaum, Werner Szybalski und Maria Buchwitz. Hinzu kommt noch Melanie Stitz.
Die Moderatoren des Bühnenprogramms des Festivals der Vielfalt bei der Abschlussbesprechung: Jan Große Nobis (von links), Jürgen Buxbaum, Werner Szybalski und Maria Buchwitz. Hinzu kommt noch Melanie Stitz. Foto: Lothar Hill

Das südamerikanische Konzept „Gut Leben“ (auf Spanisch: Buen Vivir) steht auch in Münster auf der Agenda. Am heutigen Donnerstag findet von 15 bis 22 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus, Friedrich Straße 10, das erste „Festival der Vielfalt“ statt. Es bringt aktive Menschen aus verschiedensten Bereichen zusammen, die alle nach dem „Buen Vivir“ streben, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Konzept verfolgt ein Gleichgewicht mit der Natur, die Reduktion von sozialer Ungleichheit, eine solidarische Wirtschaft und eine pluralistische Demokratie.

„Die bestehende Vielfalt, die die Existenz in unserer Stadt so lebenswert macht, ist nur selten an einem Ort zur gleichen Zeit erlebbar. Wir wollen mit dem ,Festival der Vielfalt’ diese unglaubliche Breite und die zahlreichen guten Ideen für die Sicherung und auch die Verbesserung des Lebens auf der Bühne und an den Informationsständen für alle sichtbar und erlebbar machen“, erklärte Initiator Werner Szybalski.

Freier Eintritt

Die Besucher erwartet ein siebenstündiges Bühnenprogramm bei freiem Eintritt. Für Livemusik sorgen die Band Easy Cover Compact von Münsters Türmerin Martje Saljé, das Duo Cuppatea, die Viertelkapelle Mauritz West und der Chor Homophon. Bühnengäste sind unter anderem Ex-Oberbürgermeisterin Marion Tüns, die Journalistin Julia Fritsche, der Gewerkschaftler Dr. Frank Biermann, Vertreter der „Seebrücke“, von Vamos, der Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie Münsterland, Odak, vom Pflegebündnis Münster und aus Kollektiven aus Münster.

Zudem gibt es eine Abschlussdiskussion und sieben Stunden Filme von Lothar Hill (Münster Tube), Vamos und über die progressive kommunale Selbstverwaltungszeit in der türkischen Stadt Fatsa.

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