Kongress Zukunftsstadt
Städte bestimmen die Zukunft

Münster -

Die globale Zukunft entscheidet sich im Lokalen: Dieser Erkenntnis folgend tauschen sich beim vom Bundesbildungsministerium veranstalteten Kongress „Zukunftsstadt“ Kommunen über ihre Ideen und Strategien zum Klimaschutz, zur Stadtplanung und Digitalisierung aus. Aktuell in der Halle Münsterland.

Montag, 02.12.2019, 19:14 Uhr
Bei dem Kongress „Zukunftsstadt“ in der Halle Münsterland informierten sich Oberbürgermeister Markus Lewe (2.v.l.), Bundesumweltministerin Svenja Schulze (l.) und der parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Michael Meister (2.v.r.), unter anderem am Stand der Stadt Gelsenkirchen.
Bei dem Kongress „Zukunftsstadt“ in der Halle Münsterland informierten sich Oberbürgermeister Markus Lewe (2.v.l.), Bundesumweltministerin Svenja Schulze (l.) und der parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Michael Meister (2.v.r.), unter anderem am Stand der Stadt Gelsenkirchen. Foto: Matthias Ahlke

Diese Weisheit ist ziemlich simpel: Zukunft fängt im Kleinen an – gute Zukunft auch. Und die „Kleinen“ im großen globalen Spiel, das sind die Kommunen, die Städte. Darum veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung alle zwei Jahre den Kongress „Zukunftsstadt“.

Nach der Premiere in Leipzig 2017 ist Münster seit Montag Gastgeberin für den zweitägigen Ideenaustausch von Wissenschaftlern, Verwaltungsexperten und Vertretern der Kommunen. Rund 400 Experten tagen in der Halle Münsterland – es geht auf lokaler Basis um das große Ganze: Klimaschutz, Mobilität, Digitalisierung, Stadtplanung – kurzum: die Lebensqualität in den Städten.

Karliczek lässt sich entschuldigen

Zum Auftakt am Montagmittag ist Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe eigentlich mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zum Rundgang über den „Markt der Möglichkeiten“ mit 74 Ausstellern verabredet. Sie lässt sich entschuldigen, Gespräche mit der Kultusministerkonferenz gehen vor. 

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Dafür ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze da, auch für die Münsteranerin ist der Kongress ein Heimspiel. Sie stellt klar, dass Klimaschutz der Lebensqualität dient, der Weg führe fort von der autogerechten hin zur menschengerechten Stadt. Münsters Bemühungen um den Klimaschutz seien „beispielhaft“, lobt Schulze und bereitet das Feld für den OB der gepriesenen „Zukunftsstadt Münster“. Dass dieser sieben Fahrräder besitzt (Lewe: „Alle selbst bezahlt“) und selbstverständlich mit einem davon zur Konferenz gekommen ist, machte sich bei dem Auditorium aus der ganzen Republik gut.

Lob für "Fridyas for Future"

Lewe legt in seiner Rede eine Schippe drauf, erinnerte zuerst an den verheerenden Starkregen in Münster von 2014, um dann die Demonstranten der „Fridays for Future“ zu loben, „dass sie uns auf die Füße treten“, und die Richtung kommunalen Handelns vorzugeben: „Wir gehen zu großzügig mit unserem Raum um“, vor allem, wenn es um Parkplätze gehe, weniger Platz für den privaten Pkw-Verkehr, mehr für Fahrrad und öffentlichen Nahverkehr. Auch, so Lewe, „müssen wir häufiger Nein sagen, wenn Investoren Bauprojekte anbieten“. Voraussetzung für all das: Die Menschen müssten mitgenommen werden, es müsse demokratisch zugehen.

Weiter als deutsche Städte ist das viel gelobte dänische Kopenhagen. Von dort war als Redner der 83 Jahre alte Prof. Jan Gehl, berühmter Architekt und Vordenker einer verkehrsberuhigten Stadtplanung, gekommen, um den Konferenzteilnehmern Mut zu machen.

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