Zehn Jahre „Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland“
Als Gesundheitsregion zusammenstehen

Münster -

Mit 14 Mitgliedern ist das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland 2009 angetreten, um die medizinische Versorgung in der Region zu optimieren. Heute vernetzen sich bereits mehr als 50 regionale Akteure über diesen Verein – und die Mitgliederzahl wächst stetig, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mittwoch, 04.12.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 10:10 Uhr
Dr. Kathleen Spring, Philipp Potratz, Monique Bruns, Prof. Dr. Norbert Roeder und Martin Neubürger (v.l.) referierten.
Dr. Kathleen Spring, Philipp Potratz, Monique Bruns, Prof. Dr. Norbert Roeder und Martin Neubürger (v.l.) referierten. Foto: pd

Zu den Mitgliedern zählen Unternehmen, Versorger, Kammern und Hochschulen, die insgesamt mehr als 100 000 Mitarbeiter beschäftigen. Jetzt hat das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland mit über 80 Gästen in der Hafenkäserei sein zehnjähriges Bestehen gefeiert – und stellte sich der Frage, wie die Gesundheitsversorgung im Münsterland in der digitalisierten Zukunft aussehen kann. Auf dem Programm standen neben Gesprächen über die Zukunft des regionalen Gesundheitswesens Vorträge über „Perspektiven zur vernetzten Versorgung und zu IT-Lösungen im Gesundheitswesen“, moderiert von Vereinsgeschäftsführerin Monique Bruns. Über allem stand die Frage: Welche Potenziale bietet die voranschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen und welche Chancen und Herausforderungen entstehen dadurch im Münsterland?

Vorstandsmitglied Prof. Dr. Norbert Roeder beschreibt das Netzwerk als regionales Kompetenz- und Kommunikationszentrum der Gesundheitswirtschaft. Ein wichtiger Aspekt der Netzwerkarbeit sei der Wissenstransfer zwischen den Mitgliedern. Die positive Entwicklung der regionalen Gesundheitsversorgung wird im Netzwerk gefördert durch Programm und Projektmanagement, die Unterstützung bei der Fördermittel-Akquise und durch die Organisation von Veranstaltungen, wie dieser Vortragsreihe zur „Vernetzten Gesundheitsversorgung“. Roeder warb für Standhaftigkeit und Gemeinsamkeit im Angesicht des unvermeidlichen Strukturwandels im Gesundheitswesen.

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