Das Friedenslicht auf dem Weg nach Münster
Mutige Menschen gefragt

Münster -

Es ist eine schöne vorweihnachtliche Tradition, wenn das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und anschließend rund um den Erdball in den christlichen Kirchengemeinden verteilt wird. Auch in Münster wird auf das Licht gewartet, das die Pfadfinder bis Sonntag (15. Dezember) aus Wien abholen. Wie immer verbunden mit einer ernsten Botschaft.

Dienstag, 10.12.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 10.12.2019, 11:38 Uhr
Rund 1500 Pfadfinder werden wieder zur Ankunft des Friedenslichtes aus Betlehem am kommenden Sonntag (15. Dezember) im St.-Paulus-Dom in Münster erwartet.
Rund 1500 Pfadfinder werden wieder zur Ankunft des Friedenslichtes aus Betlehem am kommenden Sonntag (15. Dezember) im St.-Paulus-Dom in Münster erwartet. Foto: DPSG/Andreas Krüskemper

Zum 21. Mal wird das Friedenslicht aus Betlehem nach einer 3600 Kilometer langen Reise Münster erreichen, um ein vorweihnachtliches Zeichen für den Frieden zu setzen. Es wird von Donnerstag (12. Dezember) an von einer Delegation der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) von Wien nach Münster gebracht.

In der bistumsweiten Aussendungsfeier am Sonntag (15. Dezember) empfangen dann rund 1500 Pfadfinder unter dem Motto „Mut zum Frieden“ das Licht um 16.30 Uhr im St.-Paulus-Dom, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Die Zelebranten sind – gemeinsam mit den geistlichen Leitungen der drei Pfadfinderverbände – Dompropst Kurt Schulte (Bistum Münster) und Pfarrer Martin Mustroph (evangelischer Kirchenkreis Münster). Der Gottesdienst wird von der Effata-Band sowie dem Kinder- und Jugendzirkus Alfredo mitgestaltet.

Die Welt braucht mutige Menschen

Unter dem Jahresmotto „Mut zum Frieden“ möchte die Aussendungsfeier die Menschen dazu ermutigen, gemeinsam aufzubrechen und mit dem Friedenslicht ein Zeichen zu setzen, heißt es weiter. Gerade heute sei es aus Sicht der Pfadfinder wichtig, sich für den Frieden und Völkerverständigung einzusetzen. Frieden in Europa könne nur dann gelingen, wenn alle Nationen, wie bei der Weitergabe des Friedenslichtes, zusammenarbeiteten. Dafür brauche die Welt mutige Menschen.

Friedenslicht wird weiter verteilt

In den folgenden Tagen bis zum Heiligen Abend wird das Friedenslicht von den beiden katholischen Pfadfinderverbänden DPSG und PSG sowie dem evangelischen Pfadfinderverband VCP in den Städten und Gemeinden des Münsterlandes verteilt.

Zudem wird eine Delegation von Pfadfindern das Friedenslicht am 19. Dezember an Landtagspräsident André Kuper im Landtag NRW und an den Ministerpräsidenten Armin Laschet in der Staatskanzlei NRW in Düsseldorf übergeben.

Zum Thema

Weitere Informationen und Termine zur Friedenslichtaktion im Bistum Münster gibt es im Web unter www.friedenslicht-muenster.de und www.friedenslicht.de .

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