CM Uhren- und Schmuckgalerie zieht an die Salzstraße
Schmucke Fortsetzung folgt

Münster -

Fast 40 Jahre war die CM Uhren- und Schmuckgalerie an der Bahnhofstraße ansässig. Doch Fluktuation, Leerstände und eine sich verändernde Klientel haben den Standort nach Ansicht der Firma an Attraktivität einbüßen lassen. Neues geschäftliches Zuhause wird die Salzstraße – während die Universität die bisherigen Räumlichkeiten nutzen will.

Dienstag, 10.12.2019, 21:30 Uhr aktualisiert: 11.12.2019, 11:51 Uhr
Noch läuft der Räumungsverkauf der CM Uhren- und Schmuckgalerie an der Bahnhofstraße. Nach einer Renovierungsphase will das Unternehmen im Januar in den Räumen von Juwelier Mönnig an der Salzstraße wiedereröffnen.
Noch läuft der Räumungsverkauf der CM Uhren- und Schmuckgalerie an der Bahnhofstraße. Nach einer Renovierungsphase will das Unternehmen im Januar in den Räumen von Juwelier Mönnig an der Salzstraße wiedereröffnen. Foto: Matthias Ahlke

Ein Traditionsunternehmen verlässt die Bahnhofstraße. Nach über 37 Jahren an diesem Standort zieht die CM Uhren- und Schmuckgalerie an die Salzstraße um und wird dort ab dem 11. Januar in den Räumen des Juweliergeschäfts Mönnig, das aus Altersgründen – wie berichtet – zum Jahresende geschlossen wird, die Geschäftstätigkeit fortsetzen.

Auf reduzierter Fläche, wie die langjährige Mitarbeiterin Susanne Beimer einräumt, dafür aber in einem attraktiven Umfeld. Dieses vermisse man indes im Bahnhofsbereich. Fluktuation, Leerstände und eine sich verändernde Klientel habe den Entschluss reifen lassen, die Bahnhofstraße zu verlassen.

„Es fällt uns nach so vielen Jahren nicht leicht“, gibt Susanne Beimer unumwunden zu. Aber auch am neuen Standort könnten sich die Stammkunden, mit denen eine familiäre Verbundenheit gepflegt werde, auf die gewohnte individuelle Zuwendung des fünfköpfigen Mitarbeiterteams und Zeit für persönliche Gespräche verlassen. Die Räume änderten sich, aber nicht die Firmenphilosophie.

Auch weiterhin will sich das Unternehmen auf Schmuckstücke aus Privatbesitz konzentrieren. Wer den Blick über die Auslagen streifen lässt, geht auf eine Reise durch verschiedene Epochen und Stilrichtungen.

Wegen der kleineren Verkaufsfläche werde man sich künftig allerdings von Silberkorpuswaren verabschieden müssen, bedauert Beimer. Anfertigungen, Umarbeitungen und auch Reparaturen jeglicher Art seien natürlich weiterhin möglich. Der Räumungsverkauf an der Bahnhofstraße soll bis zum 27. Dezember laufen.

Nachmieter auf der Geschäftsfläche in dem Gebäude, das gerade umfangreich renoviert wird, ist die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU), die hier Räume für den Bereich Fremdsprachenausbildung einrichten will. Und zwar in zwei Schritten zum 1. Mai und zum 1. August, wie WWU-Pressesprecher Norbert Robers auf Anfrage bestätigt.

Das Fremdsprachenzen­trum sei einer der letzten Bausteine, der wegen des Umbaus der Hüfferstiftung zu einem Campus der Religionen weichen müsse. An der Bahnhofstraße habe die Uni eine Ersatzfläche „in idealer Lage gefunden“, so Robers.

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