2500 Quadratologos an der Dreifaltigkeitsschule
„Die bunte Welt“ ist wieder verpackt

Münster -

Die bunte Weltkarte ist wieder weg: Knapp zwei Monate stand das Riesenkunstwerk aus 2500 Quadratologos vor der Dreifaltigkeitsschule am Friesenring. Jetzt wurde das 100 Quadratmeter große Bild wieder abgebaut.

Freitag, 13.12.2019, 13:30 Uhr aktualisiert: 13.12.2019, 13:51 Uhr
Abbau an der Dreifaltigkeitsschule: Die Weltkarte aus 2500 farbigen Quadratologos erinnerte bis vor Kurzem an den zehnten Geburtstag der Stiftung Mitmachkinder.
Abbau an der Dreifaltigkeitsschule: Die Weltkarte aus 2500 farbigen Quadratologos erinnerte bis vor Kurzem an den zehnten Geburtstag der Stiftung Mitmachkinder. Foto: Bernhard Kils

Eine Weltkarte aus 2500 farbigen Quadratologos hat den Herbst in Münster bunter gemacht: Knapp zwei Monate stand das Riesenkunstwerk – wie berichtet – vor der Dreifaltigkeitsschule am Friesenring.

Das 100 Quadratmeter große Bild wies auf den zehnten Geburtstag der Stiftung Mitmachkinder hin. Die Idee dazu hatte der Quadratologo-Erfinder Manuel Franke . Ermöglicht wurde die Aktion durch lokale Sponsoren, unter anderem die Firmengruppe Brück, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Demontiert und eingelagert

Da das Bild aus Denkmalschutzgründen nicht an der Schule verbleiben darf, wurde es unlängst demontiert und eingelagert. Damit konnte auch das Trägergerüst wieder zurückgebaut werden, das Aydemir Ekici und seine Kolonne von Condor Gerüst – einem Unternehmen der münsterischen Firmengruppe Brück – eigens dafür errichtet hatten.

Dort ist man sonst andere Herausforderungen gewohnt, so wie jüngst die Turmsanierung der St. Marien-Kirche zu Ahlen in schwindelnden Höhen und mit komplizierten Konstruktionen.

Riesige Angriffsfläche

Doch ganz ohne war auch das Mitmachkinder-Projekt nicht, wie Planer Dieter Kriews (Condor) erklärt: „Die Bildfläche bot dem Herbstwind ja eine riesige Angriffsfläche. Deshalb haben wir eigens Betonringe mit einem Gesamtgewicht von 25 Tonnen als Gewichtsfüße gegossen.“

Die bunte Weltkarte ist nun sicher verpackt, doch eine erneute Aufstellung ist nicht ausgeschlossen, deutet Petra Woldt von der Stiftung Mitmachkinder an.

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