TV-Show „Westfalen haut auf die Pauke“
Frischer Wind für die Narrengala

Münster -

Der Westdeutsche Rundfunk hat den Vertrag für Münsters einzige Fernseh-Galasitzung „Westfalen haut auf die Pauke“ bis einschließlich 2024 verlängert. Außerdem soll es inhaltliche Änderungen der Sendung geben.

Donnerstag, 19.12.2019, 20:00 Uhr
Erste Entwürfe vom neuen Bühnenbild präsentiert der WHAP-Vorstand (v.l.): Bernhard Averhoff, Udo Seegers und Werner Geitz.
Erste Entwürfe vom neuen Bühnenbild präsentiert der WHAP-Vorstand (v.l.): Bernhard Averhoff, Udo Seegers und Werner Geitz. Foto: hpe

Frohe Weihnachtsbotschaft für den Bund Münsterscher Karneval : Der Westdeutsche Rundfunk hat den Vertrag für Münsters einzige Fernseh-Galasitzung „Westfalen haut auf die Pauke“ (WHAP) bis einschließlich 2024 verlängert und setzt damit „ein deutliches Zeichen für die Wertschätzung der regionalen Narretei“, so der neue WHAP-Präsident Bernhard Averhoff .

Averhoff, der mit einem komplett neuen Team antritt, will frischen Wind in die gut dreistündige Traditionssitzung bringen, die immer am Dienstag vor Aschermittwoch im WDR-Fernsehen gesendet wird und rund eine Millionen Zuschauer erreicht. Die rund 1200 Gäste an den beiden Galaabenden im Congress-Saal bekommen ein komplett neues Bühnenbild zu sehen. Die alten Fassaden sind inklusive der Ballons verschwunden, stattdessen wird man die dezente Silhouetten bekannter münsterischer Gebäude im Hintergrund der Showarena sehen.

Junge Formationen sind gefragt

Averhoff: „Auch inhaltlich werden wir uns anders aufstellen, die Zuschauer wollen einfach mal neue Künstler sehen. Und wir lassen uns überraschen, wie das beim Publikum ankommt.“ So verzichtet man auf etablierte Dauergäste wie den „Bauer aus Kattenvenne“ oder die bekannten Tanzformationen aus der Meisterkaderschmiede Neuenkirchen und setzt stattdessen auf junge Formationen beispielsweise von der KG Johannes Altenberge.

„Westfalen haut auf die Pauke“ 2018

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Gleich mehrere Comedians sollen mit Wortwitz begeistern. Kabarettist Johannes Flöck beispielsweise beschäftigt sich humorvoll mit „altersbedingten Veränderungen“, Entertainerin Susan Kent will als „wandlungsfähige Powerfrau“ begeistern. Neu ist auch „Pfundskerl“ Kai Kramosta, der über seine Diäterfolge berichten wird.

Mit viel Wortwitz

Der Frontmann der früheren WHAP-Partyband „Landeier“, Andreas Hanhart, der gerade den maroden Harsewinkeler Bahnhof von der Teutoburger Wald-Eisenbahn gekauft hat, präsentiert seine neue Bühnenshow „Der Berg“. Mit viel Wortwitz sind auch Christoph Brüske, Kraut und Rübe sowie Angelika Gausmann als „Hertha“ mit von der Partie.

WHAP-Vize Werner Geitz: „Das frische Design fängt beim Bühnenbild an und setzt sich im Programm fort.“ Einen „Elferrat“ wird es in der bekannten Form auf dem Podium nicht mehr gegen. Stattdessen werden Mädchen aus münsterischen Tanzgarden präsent sein, auch zwei „Ladys“ aus dem Amelsbürener Karneval haben zugesagt. Uwe Koch bleibt als Moderator erhalten, ebenso wie die Westfälische Big Band. Sein Debüt gibt zum Finale Geister-Sänger Ralf „Eppi“ Ebbing.

Die Generalprobe am 16. Januar ist bereits ausverkauft, für die Show am 17. Januar gibt es noch Restkarten zum Preis von 20 Euro. (Tickets: Seegers@unitybox.de)

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