„Lichtermarsch“ durch die Innenstadt
Demonstration gegen Tierversuchslabor Covance

Münster -

Eine Demonstration gegen das in Münster ansässige Tierversuchslabor Covance fand am Samstag in der Innenstadt statt. Die Teilnehmer forderten ein Ende von Tierversuchen.

Sonntag, 22.12.2019, 14:56 Uhr aktualisiert: 22.12.2019, 17:22 Uhr
Gegen das Tierversuchslabor Covance wurde am Samstagnachmittag mit einem Lichtermarsch in der Innenstadt demonstriert.
Gegen das Tierversuchslabor Covance wurde am Samstagnachmittag mit einem Lichtermarsch in der Innenstadt demonstriert. Foto: Matthias Ahlke

Die Forderung, die über den Prinzipalmarkt schallte, war eindeutig: Affen haben in Versuchslaboren nichts zu suchen. Die Organisatoren einer Demonstration gegen das in Münster ansässige Tierversuchslabor von Covance – „Ärzte gegen Tierversuche“ und „Bündnis gegen Covance“ – zogen in einem Lichtermarsch unter anderem über die Straßen Prinzipalmarkt, Überwasserkirche, Domplatz, Aegidiimarkt, Königsstraße und Ludgeristraße.

Bereits vor vier Wochen hatte es, wie berichtet, eine Demonstration gegen das Unternehmen, das von den Teilnehmern als „größter Affenverbraucher Deutschlands“ bezeichnet wurde, gegeben.

„Wir wollen immer wieder darauf aufmerksam machen, wie überflüssig Tierversuche sind – auch im medizinischen Bereich“, erklärte Dr. Eva Kristina Bee von „Ärzte gegen Tierversuche“. Die Ärztin begründete, warum sie gegen Tierversuche sei: „Die Ergebnisse von Tierversuchen sind medizinisch kaum zu gebrauchen.“

Dafür seien Mensch und Tier zu unterschiedlich. „Auch von Organtransplantationen muss man in einer Zeit von Künstlicher Intelligenz nicht mehr am Tier üben. Das ist überflüssig.“

Demonstration gegen Tierversuchslabor

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Mit Kreuzen und Schildern wollten die Teilnehmer darauf aufmerksam machen, wie mit Tieren umgegangen werde. „Die Affen werden täglich gequält, das sollte doch nicht mehr zulässig sein“, so Bee.

„Wenn man etwas gegen Tierversuche unternehmen will, geht das nur in kleinen Schritten“, ist Bee überzeugt. Dafür sprächen auch ihre Erfahrungen. „Vor zwei Jahren wussten die wenigsten Münsteraner noch gar nicht, dass es Covance hier gibt. Heute ist der Name ein Begriff in Westfalen.“

Sie hoffe, dass die Forschung mit Tierversuchen eingestellt werde.

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