Inventur im Zoo
Zählappell: Seid ihr noch alle da?

Münster -

Am Donnerstag wurde die Jahresinventur im Zoo abgeschlossen. Insgesamt gibt es laut Kurator Dr. Dirk Wewers nun 2516 Tiere in 293 Arten.

Donnerstag, 09.01.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 19:30 Uhr
Die stellvertretende Revierleiterin Miriam Huger lockt die Erdmännchen mit Futter. Der Bestand der kleinen Racker ist vergleichsweise leicht zu zählen.
Die stellvertretende Revierleiterin Miriam Huger lockt die Erdmännchen mit Futter. Der Bestand der kleinen Racker ist vergleichsweise leicht zu zählen. Foto: hpe

Ab Sommer wird als erste konkrete Baumaßnahme des Zoo-Masterplans der Südamerika-Bereich am Tropenhaus realisiert. Die zweijährige Baumaßnahme hat schon jetzt Auswirkungen auf den Tierbestand, so Kurator Dr. Dirk Wewers am Donnerstag zum Abschluss der Inventur im Tierpark.

Die letzte syrische Braunbärin Leyla ist bereits in einen schweizer Tierpark umgezogen und die Kängurus werden ebenso wie der Kaiman bald das Areal am Aasee verlassen. Die komplette Gruppe der Weißkopfsaki-Affen ist schon nach England umgezogen, die Halsbandpekari-Schweine bekommen in der Eifel ihr neues Revier.

Insgesamt hat sich Zahl der Tiere 2019 von knapp 3000 auf nun 2516 Exemplare verringert, statt 311 gibt es nun 293 Arten im Zoo. „Dennoch bleiben wir sehr attraktiv, zumal der Zoo als erste Vorboten für die neue Südamerika-Anlage zwei große Ameisenbären nach Münster geholt hat“, so Wewers.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

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  • Gepard im Schnee.

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  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Die fast ausgestorbene Alpenkrähe gehört ebenfalls zu den Neuzugängen und der Kurator hofft, in einigen Jahren Jungtiere wieder in den Bergen auswildern zu können. Mit dem Großen Beo und dem Titicaca-Riesenfrosch ergänzen weitere Exoten den Bestand im Artenschutzcampus des Zoos. Besonders fleißig vermehrt von zwei auf zehn Tiere haben sich 2019 die Erdmännchen, die neben den Pinguinen, Raubkatzen und Elefanten absolute Publikumslieblinge sind.

Nicht mitgezählt in der Münster-Bilanz werden übrigens 791 Schildkröten, Schlangen, Vogelarten und Säugetiere, die im Artenschutzzentrum des Allwetterzoos in Kambodscha von Kurator Dr. Philipp Wagner und seinem Team betreut werden.

Auch die „Besucher“ tauchen in der Statistik nicht auf. Mehrere Dutzend Gänse, Störche, Katzen und Eichhörnchen lassen sich von Zäunen nicht abhalten und nutzen den Zoo als sichere Futterquelle. Leider war unter den Eindringlingen ein Fuchs, und der räuberte gleich drei Flamingos.

Nur geschätzt werden kann die Zahl der Ameisen (in der Statistik als ein Volk notiert) und die Guppy-Schwärme im Aquarium. Vögel werden an den Futterstellen mehrfach gezählt und mit den Bestandslisten abgeglichen. Affen, Giraffen und Großkatzen sind durch viel Training an die Waage gewöhnt. „Das Gewicht spielt eine Rolle, wenn es um den Gesundheitszustand geht“, so Wewers.

Die Zahlen gehen in die eigene Datenbank und werden städtischen Dienststellen (Veterinär- und Umweltamt) zur Verfügung gestellt.

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