Konferenz mit über 600 Teilnehmern
Nano-Experten blicken nach Münster

Münster -

NRW besitzt in den Bereichen Nanotechnologien und Neue Materialien eine exzellente Expertise, sagt Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart. Münster werde international für Forschung und Entwicklung geschätzt. Folge: Die Stadt wird 2020 erneut Austragungsort der NRW Nano-Konferenz.

Mittwoch, 15.01.2020, 12:00 Uhr
An der ersten NRW-Nano-Konferenz in Münster nahmen mehr als 600 Gäste teil. Das Foto zeigt die Eröffnungsveranstaltung.
An der ersten NRW-Nano-Konferenz in Münster nahmen mehr als 600 Gäste teil. Das Foto zeigt die Eröffnungsveranstaltung. Foto: Thomas Hauss

2020 werden sich erneut alle Blicke der internationalen Nanotechnologie-Szene auf Münster richten: Nach dem Beschluss des nordrhein-westfälischen Wirtschafts­ministeriums wird die Stadt am 29. und 30. Oktober zum zweiten Mal Schauplatz einer Nana-Konferenz. Der interdisziplinäre Austausch zu Trends und innovativen Materialien mit zirka 600 Teilnehmern gilt laut Pressebericht Anwendungsgebieten wie Ressourceneffizienz, nachhaltige Energiegewinnung, Mobilität, Elektronik und Gesundheit.  

Bei der Ausrichtung der NRW Nano-Konferenz 2020 vertrauen das Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie sowie das Cluster „NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW“ erneut auf die Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Münster. Sie wird von der „ CeNTech GmbH “ fachlich unterstützt. Nach Aussage von Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart besitzt NRW in den Bereichen Nanotechnologien und Neue Materialien eine exzellente, hoch angesehene Expertise; der Standort Münster werde international für seine Forschungs­infrastruktur sowie anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung geschätzt.

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„Die Nanotechnologie ist für das Land NRW sowie für die Stadt von großer strategischer Bedeutung. Aus diesem Grund ziehen in der Allianz für Wissenschaft Akteure aus dem städtischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld an einem Strang“ erklärt Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung sowie der „CeNTech GmbH“. Ziel der Allianz für Wissenschaft sei die Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette im „NanoBioanalytik-Cluster“ Münster. Dort profitierten Firmen, nano- und biotechnologische Forschungseinrichtungen, Betriebe, Hochschulen und Kliniken voneinander. Weitere treibende Kräfte sind laut Pressebericht das Netzwerk „bioanalytik-muenster“ und die „CeNTech GmbH“. Das Unternehmen pflege als Management-Einheit des „Center for Nanotechnology“ Münster vielerlei Beziehungen in die lokale, nationale und internationale Nanotechnologieszene.

Neben klassischen Werkstoffthemen wird die Batterieforschung bei dieser Konferenz einen neuen Schwerpunkt bilden. Das sei die gute Gelegenheit für Münster, sich auch auf diesem Gebiet als einer der führenden nationalen Standorte zu präsentieren.

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