IHK-Projekt am Schillergymnasium
Als Azubi ins Ausland

Münster -

Welche Möglichkeiten gibt es, im Rahmen einer Ausbildung einige Zeit im Ausland zu verbringen? Das IHK-Projekt „Ausbildungsbotschafter international“ beschäftigt sich mit dieser und anderen Fragen. Es wurde jetzt am Schillergymnasium gestartet.

Donnerstag, 16.01.2020, 10:00 Uhr
Starteten am Schillergymnasium das IHK-Projekt „Ausbildungsbotschafter international“ (v.l.): Silke Deutschmann und Nadine Rosell (IHK Nord Westfalen), Anne Eyben (Schulleiterin), Schüler Fred A. Oosenbrugh, Sonja Uebbing (IHK-Ausbildungsbotschafterin), Schüler Leon Ahlmann, Daniel Pater (Studien- und Berufswahlkoordinator des Schillergymnasiums) und Barbara Reher (Studien- und Berufsberaterin, Arbeitsagentur Ahlen-Münster).
Starteten am Schillergymnasium das IHK-Projekt „Ausbildungsbotschafter international“ (v.l.): Silke Deutschmann und Nadine Rosell (IHK Nord Westfalen), Anne Eyben (Schulleiterin), Schüler Fred A. Oosenbrugh, Sonja Uebbing (IHK-Ausbildungsbotschafterin), Schüler Leon Ahlmann, Daniel Pater (Studien- und Berufswahlkoordinator des Schillergymnasiums) und Barbara Reher (Studien- und Berufsberaterin, Arbeitsagentur Ahlen-Münster). Foto: IHK

Am Schillergymnasium in Münster ist das neue IHK-Projekt „Ausbildungsbotschafter international“ gestartet worden. Dabei informieren Auszubildende verschiedener Berufe Schüler nicht nur darüber, warum sie nach der Schule eine betriebliche Ausbildung absolviert haben. Sie berichten ihnen zudem von ihren mehrwöchigen Auslandsaufenthalten während ihrer Ausbildung.

„Unsere Schüler horchen auf, wenn es um die Möglichkeit geht, Auslandserfahrungen zu sammeln“, sagte Anne Eyben , Schulleiterin des Schillergymnasiums. Gymnasiasten hätten häufig eine andere Erwartung an eine Ausbildung, erläuterte sie. „Durch die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung im Ausland zu absolvieren, wird eine betriebliche Ausbildung attraktiver“, ist sie sich sicher. „Deshalb sollte den Schülern bereits in der Phase der Berufsorientierung diese Option bekannt sein“, so die Schulleiterin.

Koordiniert werden alle Einsätze der „Ausbildungsbotschafter“ von der IHK Nord Westfalen, die dieses grundlegende Projekt zur Verbesserung der Berufsorientierung bereits 2015 begonnen hat. Unter den Auszubildenden, die seitdem als Botschafter in die Schulen entsandt werden, sind derzeit rund 150 Auszubildende mit Auslandserfahrung, die nun in der neuen „internationalen Variante“ als Botschafter eingesetzt werden können.

Mit der Darstellung der Internationalität in der betrieblichen Ausbildung lässt die IHK Nord Westfalen nun die Bedeutung des Außenhandels und der internationalen Zusammenarbeit stärker in die Berufsorientierung einfließen. „Unsere Wirtschaft ist stark abhängig vom Erfolg im Ausland“, betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel zum Start des Projekts. „Die Unternehmen brauchen junge Fachkräfte, die Auslandserfahrungen und Sprachkenntnisse mitbringen.“

Gemeinsam mit den Schülern verfolgten die Schulleiterin, der IHK-Hauptgeschäftsführer sowie einige Lehrer den Bericht der ersten internationalen Ausbildungsbotschafterin, Sonja Uebbing. Sie war in ihrer Ausbildung als Betriebswirtin VWA-Bachelor of Arts in Kombination mit der Berufsausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der IHK Nord-Westfalen für vier Wochen in Schweden.

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