Ausstellung in der Ludgerikirche
Neue Ideen für den Marienplatz

Münster -

Ab sofort sind die Ideen zur Neugestaltung des Marienplatzes an der innerstädtischen Ludgerikirche in einer Ausstellung zu sehen – und zwar in der Kirche selbst.

Donnerstag, 16.01.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 09:31 Uhr
Sie eröffneten am Mittwoch die Ausstellung zur Neugestaltung des Marienplatzes (v. l.): Christopher Festersen, Marlies Voss und Pfarrer Hans-Bernd Köppen.
Der Ludgeri-Kirchplatz soll umgestaltet werden. Foto: Matthias Ahlke

Der Marienplatz an der Ludgerikirche soll schöner werden. Darüber wird bereits seit längerer Zeit diskutiert – und jetzt kann sich auch die Öffentlichkeit informieren. Hans-Bernd Köppen , Pfarrer der Kirchengemeinde St. Lamberti/St. Ludgeri, Christopher Festersen vom Stadtplanungsamt sowie die städtische Denkmalpflegerin Marlies Voss eröffneten am Mittwoch eine Ausstellung in der Ludgerikirche, welche die Ergebnisse eines Ideenwettbewerbes zeigt.

Dabei betonte Festersen, dass mit einer Umsetzung der Pläne nicht vor 2021 zu rechnen sei. Der Grund: Die Stadt möchte gern Städtebaumittel beim Land beantragen, was erst 2021 wieder möglich sei. Erst wenn die Zusage des Landes vorliege, könne die sogenannte Realisierungsplanung angegangen werden. Auch die Kirchengemeinde, der etwa die Hälfte der Platzfläche gehört, benötigt noch etwas Zeit. „Wir müssen natürlich mit dem Bistum verhandeln“, so Köppen.

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Sie eröffneten am Mittwoch die Ausstellung zur Neugestaltung des Marienplatzes (v. l.): Christopher Festersen, Marlies Voss und Pfarrer Hans-Bernd Köppen. Foto: Matthias Ahlke

Aufenthaltsqualität erhöhen

Erfolgreich bei dem Ideenwettbewerb war das Landschaftsbüro Scape aus Düsseldorf. Es ordnet die Grünfläche südlich der Kirche neu und plädiert überdies dafür, einen Teil des bestehenden Zaunes abzubauen. Die Bäume sowie das Areal direkt um die denkmalgeschützte Mariensäule bleiben natürlich unangetastet. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, soll eine lange, von beiden Seiten zugängliche Bankreihe installiert werden.

Zu den markanten Veränderungen gehört ferner, dass das Kunstwerk „1000 Arme der Guan-Yin“ des Künstlers Huan Yon Ping, das zur Skulpturen-Ausstellung 1997 nach Münster kam, weiter nördlich versetzt werden soll, um nahe an der Kirche zu stehen. Das Kunstwerk nimmt Bezug zu einem Kruzifix ohne Arme im Innern der Kirche.

Am bisherigen Standort stehe das Kunstwerk in der Blickachse von Mariensäule und Kirchturm, „ohne dass die Proportionen stimmen“, so Pfarrer Köppen. Einer Versetzung müsste aber noch das LWL-Museum für Kunst und Kultur zustimmen.

 

Aufwertung des Marienplatzes geplant

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  • So könnte der Platz vor der Ludgerikirche in Münster einmal aussehen. Die Entwürfe für die Umgestaltung des Bereichs hängen in der Kirche aus.

    Foto: Matthias Ahlke
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  • Foto: Oliver Werner
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Zum Thema

Die Ausstellung im hinteren Bereich der Ludgerikirche ist bis Ende Januar täglich von 9 bis 18 Uhr sehen. Der Siegerentwurf des Planungsbüros Scape ist auf den linken Schautafeln zu sehen.

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