Generalbundesanwalt zu Gast
Saxonia: Matinee zum Thema Terror

Münster -

Hoher Besuch bei der katholischen Studentenverbindung Saxonia: Am Samstag konnte Philistersenior Dr. Jörgen Vogel den Generalbundesanwalt Dr. Peter Frank als Redner im Saxonenhaus begrüßen. Sein Thema: Terrorismus vom „Deutschen Herbst“ in den 70er-Jahren bis zum internationalen Terror der Gegenwart.

Montag, 20.01.2020, 09:00 Uhr
Generalbundesanwalt Dr. Peter Frank (l.) und Philistersenior Dr. Jörgen Vogel
Generalbundesanwalt Dr. Peter Frank (l.) und Philistersenior Dr. Jörgen Vogel Foto: pd

„Scientia“ gehört zu den Grundsätzen der katholischen Studentenverbindung Saxonia, die seit über 150 Jahren ein Teil der Universität und der Stadt Münster ist. Dies spiegelt sich auch im Veranstaltungsprogramm, in dem Vorträge und Diskussionen zum festen Bestandteil gehören.

In diesem Semester hat Saxonia das Programm durch ein neues Format erweitert, die Saxonia-Matinee. Mit dem ersten Redner landete sie einen „Volltreffer“, wie es in einer Pressemitteilung der Studentenverbindung heißt: Am Samstag konnte Philistersenior Dr. Jörgen Vogel den Generalbundesanwalt Dr. Peter Frank als Redner im Saxonenhaus begrüßen.

Im besetzten Saal sprach Frank über das Thema „Strafverfolgung in Zeiten des Terrorismus heute“. Anhand von Beispielen vergegenwärtigte er jedem Zuhörer Bilder des Terrorismus: Herbst 1977, New York 9/11, NSU, Breitscheidplatz Berlin, heißt es im Bericht. Um den internationalen Terror zu bekämpfen, wurde 2004 das Terroris­mus­abwehrzen­trum gegründet. Dort werde die Arbeit von 40 deutschen Sicherheitsbehörden koordiniert.

Frank erläuterte, dass sich das Aufgabenprofil der Bundesanwaltschaft geändert habe. Der deutsche Bundestag habe den Begriff der terroristischen Vereinigung geschaffen, um Terrorismus mit Mitteln des Strafrechts frühzeitig zu bekämpfen, bevor schwere Straftaten begangen werden.

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