Zuschauer sind als Hobbydetektive gefordert
Wer ist der Mörder?

Münster -

Die Zuschauer spielen bei der Theateraufführung im Pfarrzentrum Heilig Kreuz eine besondere Rolle. Sie sollen herausfinden, wer der Mörder in dem gezeigten Stück ist.

Freitag, 24.01.2020, 09:00 Uhr
Wer ist der Mörder in Winfield House? In dieser Szene zu sehen (v.l.): Pfarrer Father Mulligan (Klaus Baune), Concierge Rose Bellhaven (Maria Schwartze), die Schwestern Vanessa (Lotta Wizesarski) und Dora Parker (Greta Rüttjes), Peewee, die Frau aus dem Pappkarton (Sandra Wizesarski), die Frau des Galeristen, Elizabeth Parker (Ruth Koch, Design und Regie) und Susan Braiden, Teeköchin (Celina Gottschalk).
Wer ist der Mörder in Winfield House? In dieser Szene zu sehen (v.l.): Pfarrer Father Mulligan (Klaus Baune), Concierge Rose Bellhaven (Maria Schwartze), die Schwestern Vanessa (Lotta Wizesarski) und Dora Parker (Greta Rüttjes), Peewee, die Frau aus dem Pappkarton (Sandra Wizesarski), die Frau des Galeristen, Elizabeth Parker (Ruth Koch, Design und Regie) und Susan Braiden, Teeköchin (Celina Gottschalk). Foto: Jessica Best

Es ist das insgesamt 44. Stücke, in dem Autor, Regisseur und Schauspieler Johannes Willenberg mitspielt. Seit seinem 16. Lebensjahr führt er Stift und Regie und steht selbst auf der Bühne. Britische Klassiker von Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle bieten die Vorlage für seine eigenen Kriminalgeschichten, die er diesmal mit einem 17-köpfigen Ensemble aufführt.

Die jüngste Beteiligte ist zwölf, die älteste 72 Jahre alt. Manch einer ist zum ersten Mal mit dabei, ein anderer schon seit der ersten Produktion im Jahr 2000 – „Die Mausefalle“ von Agatha Christie. Da spielen Mutter und Tochter, Tante und Nichte oder Ehepaare miteinander. Es ist ein Gemeindeprojekt, das auf die Beine gestellt wurde. Vom selbst designten Bühnenbild bis zur Scheinwerferbeleuchtung wurde alles gemeinschaftlich organisiert.

Britischer Charme mit Gin und Tee

Und die Darstellenden gehen in ihren Rollen voll und ganz auf. Meist sind Lords und Ladys sowie eine gute Portion Tee und Gin involviert, um den Stücken den britischen Charme zu verleihen. Zwischen Szenen in einem zu einem Luftschutzbunker umgebauten Keller voller charakterstarker Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, kommt es im aktuellen Stück irgendwann zum Mord – und die Zuschauer sind gefordert, herauszufinden, wer diesen begangen hat.

Laut Willenberg gelingt das je Aufführung etwa zehn bis 20 Prozent der Zuschauer. Die ersten Hobbydetektive können ihr kriminalistisches Gespür bei der Premiere am Freitag (24. Januar) im Pfarrzentrum Heilig Kreuz unter Beweis stellen. Wer dem Täter auf die Schliche kommt, darf wie immer mit einem kleinen Preis rechnen. Weitere Aufführungen folgen an den Wochenenden bis zum 8. Februar.

Weitere Informationen gibt es im Pfarrbüro Heilig Kreuz, Maximilianstraße 59. Karten können unter 0251 / 20 20 80 bestellt werden.

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