Jahresbilanz 2019
Allwetterzoo hat 700.000 Besucher im Visier

Münster -

Der Allwetterzoo hat seine Jahresbilanz 2019 vorgelegt. Die Verantwortlichen freuen sich unter anderem über gestiegenen Besucherzahlen, Jetzt wird eine neue Schallmauer angestrebt. Daneben tut sich viel im Zoo.

Dienstag, 28.01.2020, 18:45 Uhr aktualisiert: 28.01.2020, 19:21 Uhr
Ameisenbären stehen gleichsam Pate für die Bewohner, die in der in Planung befindliche neue „Pantanal“ leben werden.
Ameisenbären stehen gleichsam Pate für die Bewohner, die in dem in Planung befindlichen neuen „Pantanal“ leben werden. Foto: Allwetterzoo

Alles in allem war 2019 ein gutes Jahr. So ist die Besucherzahl mit 680 151 Menschen weiter zufriedenstellend, freuen sich die Verantwortlichen des Allwetterzoo Münsters. Damit tendieren die Besucherzahlen weiter nach oben. Zum Vergleich die Zahl der Vorjahre: 2015 waren es 618 820 Besucher; 2016: 614.260; 2017: 649.116; 2018: 676.678. „Wir erkennen, dass unser Konzept, den Zoo als Eventfläche anzubieten, gut angenommen wird“, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Dazu gebe es zwar keine genauen Besucherzahlen, aber „sehr viel positive Resonanz von Gästen sowie in den sozialen Netzwerken“.

Als Beispiele nannte er Aktionen wie den „Galaktischen Tag“, „ Nachts im Zoo “, das „Sommerfest mit der Maus“ sowie Aktionen rund um „Halloween“. Viele Veranstaltungen finden aufgrund der positiven Resonanz deswegen auch 2020 wieder statt – zudem seien weitere Überraschungen in Planung. „Insgesamt soll das Konzept flexibel bleiben“, ergänzte der Sprecher. Solange etwas gut laufe, sei nichts gegen eine möglicherweise veränderte Neuauflage einzuwenden. Ebenfalls zum Besuchererfolg beigetragen habe zudem die Zoo-Doku „Wilder Wilder Westen“, bei der auch der Allwetterzoo Münster mitwirken durfte.

Rückblick und Ausblick

Seit Beginn des Jahres leben zwei Große Beos im Allwetterzoo. Die besonders sangesfreudigen Starenvögel repräsentieren die Gattung, die in diesem Jahr zum Zootier des Jahres ernannt worden ist. Um das Thema Artenschutz gehe es ebenfalls an diversen Welttiertagen, im Jahreskalender 2020.

So war die Greenpeace Münster-Gruppe im Januar zu Besuch beim „Penguin Awareness Day“ und hatte die Besucher über die Bedeutung einer Ausweitung der Meeresschutzgebiete informiert und für ihr Anliegen Unterschriften gesammelt.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

In der Bilanz ist auch ein Ausblick auf das laufende Jahr enthalten. Als ein besonderes „Highlight“ wird unter anderem auf das „Sommerfest mit der Maus“ verwiesen, die in diesem Jahr ihren Freund mitbringen will, den „Blauen Elefanten“.

Aber auch der „Intergalaktische Tag“ im Juni wird aufgrund des großen Zuspruchs eine Wiederholung erleben, teilt der Zoo mit. Zuvor aber erobern ab April die „Big Cats“ von „Bricklive“ den Tierpark am Aasee. Hergestellt aus vielen Tausend kleinen Steinen, werden 17 Skulpturen über die Osterferien hinaus das Bild des Allwetterzoos prägen. Zudem gibt es einen Bereich, in dem jeder selbst kreativ werden kann.

Im vierten Quartal werden außerdem die ersten Arbeiten für den Neubau des „Pantanals“ beginnen und damit auch der Grundstein für den „Masterplan 2030+“ gelegt. 

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