Münsteraner Klimagespräche im VHS-Forum
Wo Vernunft an Grenzen stößt

Münster -

Wer mit Klimaaktivisten der Marke Greta Thunberg diskutiert, dem begegnet beinahe in jedem zweiten Nebensatz der Hinweis auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Doch inwieweit kann und will die Gesellschaft bei konkretem, ambitioniertem Klimaschutz der reinen Vernunft folgen? Stößt die rationale Argumentation unter Umständen an die Grenzen des sozialen Friedens? Darüber diskutieren zwei Experten beim 2. Münsteraner Klimagespräch am Donnerstag (6. Februar) im VHS-Forum.

Montag, 03.02.2020, 13:00 Uhr
„Wie viel Ethik braucht der Klimaschutz?“ fragt das 2. Münsteraner Klimagespräch am Donnerstag im VHS-Forum.
„Wie viel Ethik braucht der Klimaschutz?“ fragt das 2. Münsteraner Klimagespräch am Donnerstag im VHS-Forum. Foto: pd

„Wie viel Ethik braucht der Klimaschutz?“ fragt das 2. Münsteraner Klimagespräch am Donnerstag (6. Februar) um 19.30 Uhr im VHS-Forum am Aegidiimarkt. Lassen sich alle Maßnahmen des Klimaschutzes allein mit Vernunft oder auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse begründen? Kann es einen gesellschaftlichen Konsens für einen ambitionierten Klimaschutz geben, der in gemein­samen Wertvorstellungen und einem Verantwortungsbewusstsein für die Lebensrechte und Lebenschancen künftiger Generationen verankert ist? Stoßen rein rationale Argumente für einen aufwendigen und kostspieligen Klimaschutz, der möglicherweise auch in die Freiheitsrechte des Einzelnen eingreift, an Grenzen?

Diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster, und Volker Rott­hauwe, Umweltpfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen, Leiter des Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung im Institut für Kirche und Gesellschaft.

Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins war von 2009 bis 2012 Leiterin des Projekts „A16 Das Ethos der Religionsfreiheit. Politisch-ethische und theologische Dimensionen“ des Exzellenzclusters Religion und Politik. Von 2013 bis 2018 war sie Leiterin des Projekts „C2-10 Kritik von innen. Modelle sozialen Wandels in der katholischen Kirche“, von 2012 bis 2018 Koordinatorin der Arbeitsplattform Religion, Politik und Geschlechterordnung des Exzellenzclusters.

Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins war von 2009 bis 2012 Leiterin des Projekts „A16 Das Ethos der Religionsfreiheit. Politisch-ethische und theologische Dimensionen“ des Exzellenzclusters Religion und Politik. Von 2013 bis 2018 war sie Leiterin des Projekts „C2-10 Kritik von innen. Modelle sozialen Wandels in der katholischen Kirche“, von 2012 bis 2018 Koordinatorin der Arbeitsplattform Religion, Politik und Geschlechterordnung des Exzellenzclusters. Foto: Foto: Sulzer

Das Gespräch moderiert Professor Dr. Tillmann Buttschardt vom Institut für Landschaftsökologie der WWU und im Vorstand des Zentrums für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung der Universität (ZIN). Der Eintritt ist frei.

Volker Rotthauwe hat in Bochum, Marburg und Dortmund die Studiengänge Theologie, Pädagogik und Organisationspsychologie abgeschlossen und später Ausbildungen zum Bibliodramaleiter (Gfb) und zum Systemischen Coach (DGfC) absolviert. Er hat nach dem Vikariat in Dortmund-Brechten von 2000 bis 2008 als Pfarrer der Evangelischen Schüler- und Schülerinnenarbeit von Westfalen und als stellvertretender Leiter der Evangelischen Jugendbildungsstätte Kurt-Gerstein-Haus in Hagen gearbeitet. Von 2009 bis 2013 war er Jugendpfarrer im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken und hat dort die Evangelische Jugend- und Familienbildungsstätte Nordwalde geleitet. Er leitet den Fachbereich "Nachhaltige Entwicklung" des IKG.

Volker Rotthauwe hat in Bochum, Marburg und Dortmund die Studiengänge Theologie, Pädagogik und Organisationspsychologie abgeschlossen und später Ausbildungen zum Bibliodramaleiter (Gfb) und zum Systemischen Coach (DGfC) absolviert. Er hat nach dem Vikariat in Dortmund-Brechten von 2000 bis 2008 als Pfarrer der Evangelischen Schüler- und Schülerinnenarbeit von Westfalen und als stellvertretender Leiter der Evangelischen Jugendbildungsstätte Kurt-Gerstein-Haus in Hagen gearbeitet. Von 2009 bis 2013 war er Jugendpfarrer im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken und hat dort die Evangelische Jugend- und Familienbildungsstätte Nordwalde geleitet. Er leitet den Fachbereich "Nachhaltige Entwicklung" des IKG. Foto: Foto: pd

Der Trägerkreis aus Klimainitiative Münster, Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung der Universität ZIN, „Scientists for Future“, Evangelischem Forum, dem Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit, Umweltforum Münster und der Volkshochschule Münster hofft auf einen intensiven Austausch.

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