Allwetterzoo
Trauer um Orang-Utan „Pongo“

Münster -

Trauer im Allwetterzoo: Orang-Utan „Pongo“ ist tot. Der Menschenaffe wurde 22 Jahre alt, er lebte seit 16 Jahren in Münster.

Montag, 10.02.2020, 16:45 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 16:50 Uhr
Orang-Utan „Pongo“ ist tot.
Orang-Utan „Pongo“ ist tot. Foto: Allwetterzoo

Die Entscheidung sei den Tierärzten, Kuratoren und Tierpflegern des Allwetterzoos Münster sehr schwer gefallen. Doch am Ende wurde das 22 Jahre alte Orang-Utan-Männchen „Pongo“ nicht mehr aus der Narkose zurückgeholt, teilte der Zoo am Montag mit.

16 Jahre lebte der in Aalborg, Dänemark, geborene Orang-Utan im Allwetterzoo Münster. Leider verschlechterte sich sein Gesundheitszustand aufgrund einer bereits 2005 diagnostizierten chronischen Entzündung der oberen Atemwege immer weiter, so der Zoo. Eine chirurgische Intervention 2007 führte nur kurzfristig zu einer Verbesserung der Nebenhöhlenentzündung. Schon 2017 konnte „Pongo“ nur durch eine intensive tiermedizinische Betreuung eine lebensbedrohliche Lungenentzündung überstehen, eine Folge der chronischen Bakterienbesiedlung von Kehlsäcken und Nasennebenhöhlen.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

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  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

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  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

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  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

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  • Gepard im Schnee.

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  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Bereits seit über einem Jahr hat sich das Team in regelmäßigen Abständen getroffen, um immer wieder den Gesundheitszustand sowie das Wohlbefinden des Orang-Utans zu beurteilen. Doch auch trotz aller Bemühungen der Tierärzte, täglicher Inhalation und einer optimalen tierpflegerischen Fürsorge, verschlechterte sich der allgemeine Zustand des Orang-Utan-Männchens weiter.

Dies führte zu dem Entschluss, „Pongo“ an diesem Montag für weitere tierärztliche Untersuchungen zu narkotisieren, berichtet der Allwetterzoo. Die dabei erhobenen Befunde seien eindeutig gewesen. „Wir wollten dem Orang-Utan einen weiteren Leidensweg aufgrund der Schwere der Erkrankung ersparen. Solche Entscheidungen fallen immer schwer – doch im Fokus steht stets das Wohl des Tieres als Individuum“, fasst Dr. Simone Schehka zusammen. „Wir danken dem ganzen Team für die aufopfernde Fürsorge in den vergangenen Jahren und insbesondere in den vergangenen Wochen.“

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